Arbeitsagentur wegen Luxus-Jobs in der Kritik! Was solls, das kann man doch hervorragend mit einem rechtswidrigen Sanktionierunssystem finanzieren, oder? Wer macht sich hier wohl wieder alles die Taschen voll…?

Ohne Zustimmung der Bundesregierung sind bei der Bundesagentur für Arbeit hunderte Stellen außertariflich vergeben worden. Dabei wurden Gehälter von mehr als 10.000 Euro monatlich gezahlt, so ein Magazinbericht. Dazu gab es Geschäftswagen, Handys und Extra-Urlaub – alles ohne öffentliche Ausschreibung der Arbeitsplätze!

 

Zwischenruf: Eigentlich kann man garnicht so schnell lesen, wie man kotzen möchte…!





Der Bundesrechnungshof wirft der Bundesagentur für Arbeit (BA) laut einem Bericht des Magazins „Focus“ vor, hundertfach mit Luxus-Vergütungen entlohnte Posten ohne Ausschreibung besetzt zu haben.
Nach einem dem Magazin vorliegenden Gutachten des Rechnungshof schuf die BA im Jahr 2006 ohne Kenntnis und Zustimmung der Bundesregierung ein Vergütungssystem für außertariflich Beschäftigte. Das System sehe neben einem festen Monatsgehalt von 5300 bis 7200 Euro drei verschiedene monatliche Zulagen vor, die das Monatsgehalt auf bis zu 10.350 Euro anheben. Dazu komme ein jährlich gestaffelter Bonus von bis zu 6300 Euro sowie Geschäftswagen, Handys und zusätzlicher Urlaub.

Ziel des Tarifsystems sei, „als Arbeitgeberin wettbewerbsfähig zu sein“, heißt es in dem Bericht laut „Focus“ weiter. Die Rechnungshofprüfer hätten zudem Vergütungen entdeckt, die noch höher seien: Etwa ein festes Monatsgehalt von bis zu 13.300 Euro, zusätzliche „persönliche Zulagen“ und garantierte statt erfolgsabhängige Leistungszulagen…!
Dies deute darauf hin, dass Vergütungen für öffentliche Bedienstete nach „Gutdünken“ festgelegt worden seien, kritisierte der Rechnungshof dem Bericht zufolge. Mehrere der hoch dotierten Positionen seien außerdem mit Bewerbern besetzt worden, „zu denen ein Entscheidungsträger persönliche und frühere berufliche Kontakte hatte“.
Der Bundesrechnungshof habe nun das Bundesarbeitsministerium aufgefordert, den Schaden festzustellen und „mögliche Straftatbestände“ zu prüfen. Es stelle sich „die Frage nach der Verantwortlichkeit des Vorstands“.

https://www.welt.de/wirtschaft/article7639615/Arbeitsagentur-wegen-Luxus-Jobs-in-der-Kritik.html
 

Der Bundesrechnungshof wirft der Bundesagentur für Arbeit (BA) vor, einem Mitarbeiter zu Pensionsansprüchen verholfen zu haben, indem sie ihn für eine „logische Sekunde“ in ein Beamtenverhältnis übernahm. Anschließend sei der Kollege sofort beurlaubt und mit einem übertariflichen Privatgehalt ausgestattet worden. Das soll schlimm sein? Ist es nicht vielmehr erfreulich, mit welcher Geschwindigkeit deutsche Behörden komplexe Vorgänge bearbeiten können?
Und das Ruhegeld für jenen Mitarbeiter ist legitim: Während seiner Beamtenlaufbahn durfte er nicht streiken. Er rackerte durch bis zum Schluss, verzichtete auf die Mittagspause, wurde nie befördert und muckte trotzdem nicht auf. Wenn auf die Schnelle ein Möbelwagen zu haben gewesen wäre, hätte er sich versetzen lassen müssen. In der Abschlussbeurteilung steht gewiss: „Er erledigte seine Aufgaben in kürzestmöglicher Zeit, und das sogar fast fehlerfrei.“
Der Arbeitsagentur eröffnen sich ganz neue Wege
Das ist kein Skandal, sondern Grund zur Hoffnung: Denn derzeit bringt die BA zwar massenhaft Menschen in Arbeit, indem sie sie mit der Bearbeitung der Massenarbeitslosigkeit beschäftigt. Doch leider kann bis jetzt nicht jeder Arbeitslose zur Betreuung von Arbeitslosen eingestellt werden. Dann wären nämlich keine zu betreuenden Arbeitslosen mehr vorhanden!
 

Oder, anders: Bei einer Verknappung von Arbeitslosen würden viele BA-Mitarbeiter arbeitslos. Die „logische Sekunde“ öffnet hier neue Horizonte. Innerhalb von zwei logischen Sekunden könnte dieselbe Person sowohl Arbeitsvermittler als auch Arbeitsloser sein und damit Ansprüche auf Hartz IV und Gehalt nach BAT IVb erwerben. Das wäre eine grandiose Ausweitung der Relativitätstheorie, aktive Arbeitsmarktpolitik nach Albert Einstein

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