Internationale Finanzmärkte: Vom Irrsinn moderner Finanzmärkte und deren Manipulationen! Das System schafft sich ab, es ist offensichtlich…!

Thilo Sarrazins Buchbestseller und Slogan „Deutschland schafft sich ab“ ist ein guter Einstieg. Obwohl man differenzieren muß: die Finanzmärkte schaffen es tatsächlich sich selbst abzuschaffen. Es wird bald eine Art Finanzmarktexplosion geben. Deutschland hingegen wird abgeschafft. Genug Kräfte im Inneren als auch Äußeren gibt es, die emsig, zielstrebig und ohne Unterlaß auf dieses Ziel hinarbeiten. Gesellschaftlich und politisch geht es ohne Pause bergab in diesem Land und Europa und wer es nicht merkt, der ist eigentlich kein Schaf mehr (Schafe haben noch so etwas wie einen Überlebensinstinkt wenn man ihnen an die Wolle bzw. ans Leder will). Nein, der ist jetzt schon der perfekte Sklave, von dem eine kleine, elitäre Minderheit träumt. Der Wunschtraum wäre eine unkritische Masse Mensch mit einer unkritischen Masse Hirn und einem niedrigen IQ, der alles glaubt, mit dem man wirklich alles machen kann und der alles tut, was man von ihm verlangt.
Finanzmärkte tun, was man ihnen aufzwängt

Wer immer noch meint, es handle sich dabei um freie Märkte, der meint auch, 50 Gramm Fleisch würden eine gute Suppe ergeben. Diese Märkte sind schon lange nicht mehr frei – mit der Finanzkrise 2008 und dem Beinahecrash des Systems haben die Marktbetreiber das große Aftersausen bekommen. Wie immer mußte Zeit erkauft werden, koste es Abermilliarden an Abermilliarden und was es wolle. Darum sind die wichtigsten Zinsen auf dieser Welt überhaupt, die Leitzinsen in den USA, seit dieser Zeit (dem Jahr 2009) auf Niedrigstniveau.

Blicken Sie auf die letzten zehn Jahre seit 2007/2008 zurück

Die internationalen Aktienmärkte erlebten einen neuen Höhenrausch, die Zinsmärkte einen Tiefenrausch, der Ölpreis befand sich im Ölrausch bis innerhalb kurzer Zeit (jeweils 2008 und 2014/2015) eine gewisse schmerzhafte Ernüchterung eintrat. Den US-Dollar gibt es immer noch, weil eigentlich alle globalen Finanz- und Warenprodukte in diesem geldwerten globalen Tauschmittel „notiert“ werden müssen. Die Gold- und Silberpreise dümpeln auffälligerweise nur vor sich hin. Einen Goldrausch hat es bisher keinen gegeben. Der kommt aber noch, wenn beim US-Dollar wegen Auflösungserscheinungen eine gewisse Ernüchterung und das zitierte Sausen eintritt.

Sind alle Finanzmärkte und die Zentralbanken frei?

Sie können jetzt leicht und oberflächlich sagen, daß ist das Charakteristikum freier Märkte. Wenn man allerdings genauer hinsieht merkt man schnell, wie da getrickst, manipuliert, gepuscht, gedrückt, stabilisiert, hineingepfuscht, hineinalgorithmisiert und zentralbankmaßnahmisiert wird. Apropos Zentralbank. Die Zentralbanken sollten hauptsächlich für die Stabilität der eigenen Währung verantwortlich sein, aber nicht für fremde Aktienmärkte. Warum sich die Schweizerische Nationalbank im amerikanischen Aktienmarkt übermäßig einmischt, engagiert und einkauft ist für die Wissenden und Verstehenden nur zu verständlich. Sie muß die amerikanischen Aktienzugpferde stützen und die eigene Währung schwächen. Aber aus welchem Grund und aufgrund welcher Veranlassung? Das ist keine nationale Zentralbankpolitik, das ist ein Eingriff und eine Manipulation in fremde Finanzmärkte. Letztendlich können die Finanzmärkte gar nicht frei sein, weil es die Zentralbanken auch nicht sind. Zumindest die meisten und die westlichen ZBs sowieso.

Am Ende des Wegs und des Systems

Wir befinden uns definitiv am Ende der letzten Phase des modernen globalen Zins- und Zinseszinssystems. Ansonsten wären diese Maßnahmen nicht erforderlich. DAS IST EIN CHARAKTERISTIKUM. Aber in dieser letzten Phase müssen die Schafe und Sklaven über die Medien so gehirngewaschen und geführt werden, daß sie nicht merken was los ist. Zusätzlich erschafft man eine Finanzmarktinfrastruktur mit ausgefeilten technischen Möglichkeiten, die alle Beteiligten auf allen Ebenen verrückt und gleichzeitig gierig macht und den Blick auf das Wesentliche verhindert.

Wo stehen wir jetzt, kurz am Ende des Systems?

Welches Zusammenspiel gibt es zwischen den Märkten, welche gegenseitigen Beeinflußungen finden statt, wer wird (beispielsweise währungstechnisch) unter Druck gesetzt? Welche Auffälligkeiten gibt es? Was ist „nicht normal“?

Es ist offensichtlich, es liegt deutlich vor uns

Wenn ich auf die Märkte und meine Charts schaue sehe ich die Auffälligkeiten überall. Was nichts anderes heißt als das durchaus massiv (z.B. mittels der monatlichen EZB-Anleihenkäufe um die 60 Milliarden EURO) eingegriffen wird. Gerade was diese Summe von 60 Milliarden EUR Euro-Anleihenmarkt-Hilfe angeht, glaube ich diese Summe schon lange nicht mehr. Das sind Beruhigungspillen für das Volk. Wenn es massiv kriselt drückt man ungeniert auf den Gelderschaffungsknopf bei der EZB in Frankfurt. Am Ende der letzten Phase ist das sowieso egal, weil das System erhalten werden muß.

Derweilen nehmen die Ungleichgewichte im Zahlungssystem der europäischen Notenbanken namens Target2 weiter zu. Der deutsche Target2-Saldo und die deutschen Forderungen machen in der letzt verfügbaren Zahl 814 Milliarden EURO aus. Was ist das überhaupt für ein absolut kranker, systemischer Wahnsinn der da von sich geht? Das ist ein EURO-Salden-Irrenhaus welches aufgebaut wurde und niemand mehr versteht.

Systemlaufzeit schon lange überschritten

Die amerikanischen FED-Zentralbanker wissen ganz genau, daß die übliche maximale Laufzeit eines Zins- und Zinseszinssystems von angenommenen 50 Jahren schon längst überschritten ist. Es dürfte dem technischen Fortschritt geschuldet sein, daß die Verlängerung mit den zusätzlichen 54 Jahren (seit der Gründung der FED im Jahr 1913) anhält. Diesmal crasht das System von einem hohen technischen Niveau aus gesehen. Und mit den tückischen Eigenheiten eines technischen Systems.

Was tut sich an den Märkten, welche Maßnahmen oder Steuerungseffekte sind aktuell auffällig?

Ölpreise:

Blicke ich auf die aktuellen Ölpreisnotierungen seit Anfang Dezember 2016, so sehe ich eine langweilige Seitwärtsbewegung zwischen 53 und 58 USD für das Barrel der Sorte Crude Brent North Sea. Warum ist das so? Hat man den Ölhahn jetzt genau so eingestellt, daß ein Gleichgewicht der Angebots- und Nachfragekräfte herrscht? Ich denke, daß ist weniger der Fall. Man will Ruhe an der Ölfront. Die Preise werden schließlich nicht in den Ölförderländern wie beispielsweise im Nahen oder Mittleren Osten gemacht, sondern an den Warenterminmärkten in den USA. Es scheint im Moment ein Niveau zu sein mit dem alle zufrieden sind. Warum? Weil man mit anderen, wichtigeren und brisanteren Dingen zu tun hat. Bei solchen Entwicklungen verschwinden auch die sogenannten Experten (die den Zuschauer, Zuhörer oder Leser nur allzu gern beeinflussen und manipulieren) von den Bildschirmoberflächen. Die werden gerade nicht gebraucht. Diese Experten braucht man nur als neutrale Frontmänner um die Massen der Sklaven unwissend zu halten. Wenn daher die nächste starke Bewegung in den Ölmarkt kommt wird es ungeheuer spannend.

Fazit: Der Ölmarkt wird von außen stabilisiert und ist in Warte- bzw. Ausbruchsstellung!

Update: Beim Schreiben dieser Zeilen (09.03.17 / 10:00 MEZ) tut sich etwas an der Ölfront. Die Preise fallen. Ein Barrel der Sorte Crude Brent North Sea kostet 52,37 USD, am gestrigen Mittwoch wurde die 53 USD-Marke getestet. Es scheint jetzt Bewegung in die Preise hineinzukommen. Es wird spannend.

Edelmetallpreise:

Die Gold- und Silberpreise werden (aktuell und wie immer) ebenfalls in Zaum gehalten. Über 1.260 USD läßt man den Preis für die Unze Gold nicht steigen, bei Silber ist es ein Preis von 18,50 USD für die Unze. Seit Weihnachten 2016 hat man die Notierungen ganz langsam ansteigen lassen um jetzt mit „voller Gewalt urplötzlich“ mit Terminkontrakten auf die Preise zu drücken. Dieses Spielchen geht schon so lange, daß mich mein Zeitgefühl dafür verlassen hat, über welchen Zeitraum es schon so geht? Ein Test der 1.200 USD und 17 USD-Marke sollte kommen.

Es wird Routine und wer diesen Mechanismus näher kennt, kann sich auch die Zeit lassen abzuwarten und im Drückungszyklus günstig einkaufen. Damit meine ich richtiges, physisches Gold zum Anfassen und keine Elektro-Terminkontrakte oder sonstigen Papierversprechungen auf physische Auslieferung wie ETFs oder Papier- oder Elektroderivate.

Fazit: Die Edelmetallpreise werden manipuliert gedrückt. Ich denke, kurz vor dem Systemzusammenbruch werden wir bereits stark steigende Edelmetallnotierungen als Hinweis und Bestätigung für die Wissenden sehen.

Währungen/Devisen:

Mit der EURO-Währungsentwicklung dürften die Stabilisierer ordentlich zu tun haben. Seit Januar 2015 bewegt sich die EUR/USD-Notierung zwischen 1,05 und 1,15 USD. Das ist verdächtig lange, da wird wohl nachgeholfen. Manchmal schießt die Notierung darüber hinaus oder hinunter. Das wird dann generös (innerhalb ein paar Tagen) reguliert. Schon allein dieser 26-monatige Zeitraum spricht Bände wie wichtig diese Notierung ist. Obwohl es keine Rolle spielt, ob man wie in diesem Fall Not-Einheiten in Elends-Einheiten notiert oder umgekehrt. Für den Beobachter ist nur wichtig, daß hier durchaus Großes vor sich geht, auch wenn es langweilig erscheint. Denn steigen tut der EUR auch nicht, er ist wie festgefahren in diesem Korridor.

Richtige Angst scheint man beim Schweizer Franken zu haben. Unter 1,06 CHF für einen EUR darf die Notierung nicht gehen, sonst ist man schnell bei 1,00 CHF und wenn man Pech hat bei 0,90 CHF. Das würde teuer werden für die Schweizer Notenbanker, ein paar hundert Milliarden Fremdwährungen hat man schon im Bestand, die dann im Wert schnell sinken würden. Für den Schweizer Steuerzahler wären hohe Milliardenverluste drin.

Das man an den Märkten über die Nachrichten mit Angst arbeitet versteht sich selbst. Wenn es nach den Mainstream-Nachrichten VOR dem BREXIT gegangen wäre, müßte das britische Pfund seitdem schon lange dahinsiechen. Aber weit gefehlt. Bei für die Briten exportunterstützenden günstigen 0,87 GBP pro EUR ist das GBP im Moment äußerst lebendig. Angstmanipulationen der unwissenden Sklaven würde ich das nennen. Das britische Pfund scheint schützende Hände zu haben.

Gerne schaue ich auch auf die Notierungen des australischen und neuseeländischen Dollar zum EUR. Diese haben sich die letzten Wochen bei 1,37 EURAUD und 1,46 EURNZD verdächtig stark gemacht. Bevor sie aber noch stärker werden konnten, hat man die beiden ausgebremst. Ruckartig über Nacht zogen die Preise plötzlich an. Nach ein paar Tagen war man bei beruhigenden 1,41 AUD und 1,53 NZD für den EUR angelangt. Diese regulierenden Eingriffe sind charttechnisch so offensichtlich, daß es nicht einmal mehr stinkt.

Es zählt nur der US-Dollar

All das ist aber zweite Reihe, denn um die Quotierungen gegen EUR geht es nur sekundär. Primär geht es darum, wie der USD gegen den einzelnen Rest der Weltwährungen notiert. Hier sitzen die Herrschaften und Steuermänner an den wichtigen Hebeln. „Cross-Rate-Management“ nenne ich das. Denn erst wenn die USD-Quotierung den Vorstellungen der Marktstrategen entspricht, ist die Devisenwelt in Ordnung. Man kann also den EUR nicht gegen den Schweizer Franken fallen lassen, ohne daß es einen Ausgleich über den USD gibt. Die EURCHF-Notierung ist zweitrangig. Dieser Kurs (EURCHF) wird über USDEUR und USDCHF gemacht.

Wer weltpolitisch nicht spurt, der wird „gespurt“. Das hat man mit der türkischen Lira in den letzten Wochen und Monaten gemacht. Der Kurs des USD gegenüber der YTL stieg bis auf einen Höchstkurs von 3,92 YTL im Februar 2017 von 2,90 YTL im September 2016 an. Ein starkes exemplarisches Stück. Das tut wirklich weh, mit Verzögerung wird das auf die türkische Bevölkerung durchschlagen. Das weiß auch Präsident Recep Erdoğan und das politische Nervenkostüm wird daher dünner und das Zeitfenster enger. „In der Spur“ könnten auch Kurse von 4,20 YTL liegen, die Konsequenzen spüren die deutschen Politiker bereits. Auch wenn die wenigsten die Währungsentwickliung und deren Auswirkungen damit in Verbindung bringen.

Hier wird der USD-Effekt einfach deutlich. Da sich die EURUSD-Notierung „kaum“ bewegt, steigt auch die Notierung von EURYTL im Zuge der USD-Bewegung von 3,30 auf 4,15 EURYTL in besagtem Zeitraum an. Die türkische Währung verliert deutlich bis massiv (wie Sie wollen!) an Wert. Es gibt nur einen Nutznießer: nämlich den, der die Macht über die globale Hauptwährung USD hat. Nämlich die USA. Mit 20 Billionen USD amerikanischen Staatsschulden ist der USD zwar eine Bananenwährung. Das kümmert aber (wie gewohnt) fast niemand, solange die Bananen-Schulden anderer Staaten im Verhältnis genauso hoch oder höher sind.

Fazit: Solange es den US-Dollar gibt, kann man einen Wert für jede andere Währung oder eine Staude Bananen gegen USD festsetzen. Alle übrigen globalen Währungen stehen unter der Fuchtel und Kontrolle des USD. Mittlerweile denke ich, daß viele Währungen dieser Welt im Zuge einer gewissen stark vorangetriebenen Globalisierung US-Dollar-gedeckt sind. Wer amerikanische Staatsanleihen kauft, deckt die Währung. Niemand hat diese Umstrukturierung gemerkt, die Sklaven schon gar nicht. Man hat es eilig den US-Dollar global stärker werden zu lassen. Als Währungswaffe ist er immer äußerst gefährlich wie das Beispiel Türkei eindrucksvoll zeigt.

Aktienmärkte:

Das Wort „substanzlos“ fällt mir ein, wenn ich an die Aktienmärkte denke. Wo ist da Substanz in einer Aktiengesellschaft, wenn die Weltwirtschaft schrumpft? Die Boomzeiten sind schon lange vorbei, man rechnet sich schön, wenn beispielsweise die Amazon-Umsätze oder generell die Onlineumsätze steigen. Gleichzeitig machen viele der Einzelhändler um die Ecke zu. Das hat aber noch andere Ursachen. Wo ist da Substanz bei einer börsennotierten Aktiengesellschaft? Wo hat ein Lifestyleproduzent wie Puma oder Adidas Substanz? Oder noch besser: Wo hat die Deutsche Bank noch Substanz, wo die Commerzbank? Die Versorger haben viel Atomschrottsubstanz, die teuer wird. Deshalb hat man die Risiken dieser Substanz ausgelagert und schlauerweise an die Börse gebracht und an die Aktionäre weitergegeben. Vielleicht haben die Versorger noch Stromnetzsubstanz wie die Deutsche Telekom mit ihrem Telefonnetz? Wenn da nicht der starke Wettbewerb wäre. Automobilhersteller haben Leasing-Substanz, da sich der Sklave und Normalbürger die überteuerten High-Tech-Kisten nicht leisten kann oder will. Immobilien-AGs haben solange hohe Substanz, wie die Immobilienpreise hoch sind. Schon die renommierten Aktiengesellschaften mögen nicht alle Substanz haben. Wie mag es wohl auf den unteren Ebenen ausschauen? Nicht vergessen möchte ich noch die Werbe- oder Marketingsubstanz wie bei Facebook, Twitter und dem börsennotierten Social-Media-Kram, der außer substanzlosen Luftnummern nichts Handfestes produziert. Lügen-, Schweige- oder Verwirrungssubstanz haben noch Medienfirmen. Doch davon sind die wenigsten an der Börse notiert. Vor allem nicht in Deutschland.

Natürlich gibt es noch die Gewinnerwartungen, die sich in steigenden Aktienkursen niederschlagen können. Im Moment scheinen sich diese zurückgezogen zu haben.

Stellt sich also die Frage, wieviel Substanz der deutsche Aktienmarkt und der DAX hat? Viel scheint es nicht zu sein, denn wäre Substanz da, würden die Kurse dynamisch und erträglich ansteigen. Tun sie aber nicht. Man hievt die Kurse und die Indexnotierungen nach oben über die Terminkontrakte. Beim Blick auf einen Candlestick-Chart sieht man gleich, das man zu ausgewählten Tageszeiten den wichtigen DAX-Future als Aktienbarometer für den DAX-Index nach oben zieht. Das dauert nicht lange wenn die Umsätze dünn und die Zeiten günstig sind. Dann passiert nichts, weil die Anleger dem Markt nicht trauen und die Kurse steigen nicht mehr an. Die Kontrolleure müssen nur aufpassen, daß der Markt über den Future nicht „abrutscht“ oder gar „absäuft“. Was in einem substanzlosen Markt schnell geschehen kann. Im Moment geht es um die 12.000er Marke. Irgendetwas stimmt nicht, denn zwei meiner Chart-Indikatoren laufen schon seit Wochen nach unten und der Markt steigt trotzdem. Das passt nicht zusammen. So wird der eine oder andere Markteingriff dann doch auf ungewöhnliche Weise sichtbar.

Der amerikanische S&P500-Index verhält sich da etwas anders. Hier geht es in Tippelschritten ganz langsam aufwärts. Mit dieser Taktik ist man mittlerweile bei 2.400 Punkten angelangt. Das suggeriert zumindest Substanz und der Anleger hat ein gutes Gefühl wenn es langsam aufwärts geht. Belohnt wird dieses Gefühl dann meist mit einem Ausbruch nach oben. Bei 500 Titeln im Index kommt es aber darauf an, ob diese Tippelschritt-Bewegung von der breiten Masse oder nur von einzelnen Titeln gemacht wird? Es ist schwierig zu beurteilen. Auf dem aktuellen Niveau sind allerdings neue historische Indexhöchstnotierungen erreicht. Das bedeutet eine Menge unrealisierter Kursgewinne für die Anleger und eine Menge Risiken. Im Fall der Fälle wollen die Kursgewinne schnell realisiert werden. Bei technisch bedingt schnell nachgebenden Kursnotierungen übrigens.

Ich meine, eine unbestimmte Angstwolke schwebt über den globalen Aktienmärkten

Wir leben auch in neuen, sich schnell verändernden Zeiten mit neuen Merkmalen, außergewöhnlichen Umständen und Entwicklungen und Ungewißheiten. Während man aktuell in den alternativen Medien schon über den „optimalen“ Explosionsort einer Atombombe über New York City und der Wall Street diskutiert oder über einen Terrorangriff per Flugzeug spekuliert, liest man davon in den deutschen Mainstreammedien noch nichts. Aber die MSM sind zu den Massenmedien der Sklaven verkommen. Wer die substanzvolle Wahrheit sucht wird aber im Internet schnell fündig. Die Manipulationen der MSM sind vielfältig, das hat natürlich Auswirkungen auf die Finanzmärkte.

Fazit: über den globalen Aktienmärkten schwebt das Damoklesschwert erwarteten Terrors und der globalen gesellschaftlichen und politischen Neuordnung, welches „ereignisorientiert“ niedergehen wird. Als Anleger in diesen Märkten sollte man sich eine Frage stellen: „Warum vertraut man diesen Märkten in dieser Situation beispielsweise noch die langfristig angelegte Altersversorgung an?“

Rentenmärkte:

Die wahre substanzielle Macht geht von den Rentenmärkten aus. Es ist Wahnsinn und Lachnummer zugleich. Jedes festverzinsliche Wertpapier ist im Gegenzug eine Schuld. Irgendwann ist stets ein Volumen erreicht, bei dem die Schulden nie zurückgezahlt werden können, sondern nur noch verlängert werden (müssen). In „modernen Zeiten“ wie diesen verliert man irgendwann den Bezug zu den genauen Zahlen. Sind es jetzt Billionen (1.000 Milliarden) oder gar Billiarden (1.000 Billionen), die in festverzinslichen Papieren und deren Derivaten wie Zinsswaps auf dieser Welt herumirren? Angesichts dieser Summen im Vergleich zu einem durchschnittlichen monatlichen Haushaltseinkommen ist das auch egal. Wie konnte sich das alles entwickeln in den letzten 10, 20 oder 30 Jahren? Werden Sie da nicht mißtrauisch oder argwöhnisch, wenn ihre Altersversorgung über ihre Kapitallebensversicherungen in diesen verrückten und wild gewordenen Märkten steckt? Das die Europäische Zentralbank manchmal 60, manchmal 80 Milliarden Euro monatlich von diesem Festverzinslichen-Schrott aufkauft stört Sie nicht? Ich weiß, es ist doch sicher weil es die EZB macht. Wenn Sie sich da nicht irren! Schrott bleibt Schrott. Ob unrückzahlbarer, festverzinslicher Triple-AAA-Staatsanleihenschrott aus Deutschland oder unrückzahlbarer Festverzinslichen-CCC-Staatsanleihenschrott aus Griechenland. Es bleibt gerateter Schrott (Junk). Es wird definitiv an den Rentenmärken Geldschrott in allen Varianten gehandelt. Wer den bekannten Geldanlagen für die Sklavenrasse vertraut wird die Erfahrung machen, daß diese Geldanlagen systembedingt geschrottet werden. Das ist heute die einzige Garantie und Sicherheit die es gibt. Alle anderen Sicherheitsversprechungen sind nichts wert. So etwas kann man heutzutage auch „Fake-Bond“ nennen.

Fazit: Beim nächsten schnellen Zins- bzw. Renditeanstieg wackelt das System ganz gewaltig aufgrund der eintretenden Kursrückgänge bzw. Kursverluste bei festverzinslichen Wertpapieren. Verstärkende Effekte aus dem Derivatebereich werden bei Klarheit über die vollzogene Zinswende hinzukommen und diese wiederum anheizen.

Update: Die Donnerstags-Entscheidungen der EZB-Sitzung sind nichts Neues. Es geht weiter wie gewohnt. Keine Veränderung der Nullzinspolitik und eine mögliche Ausweitung der Anleihenrückkäufe sind das Resultat. Mehr haben die Burschen in der EZB nicht mehr im Rucksack der geldmarktpolitischen Entscheidungen (mehr hatten sie auch nie, sie haben aber so getan). Ein tragischer Fall von verbalen Steuerungs- und Systemendeabwendebemühungen. Im Prinzip wird nur auf Zeit gespielt.

Seit Anfang März 2017 gibt es einen erneuten Schub in Richtung höhere Zinsen und niedrigeren Kursen bei langlaufenden Staatsanleihen aus den größten Eurozonenländern Deutschland, Frankreich und Italien. Die Bewegung nimmt wieder Fahrt auf. Es bleibt äußerst spannend.

Immobilien:

Wer etwas auf sich hält in der Finanzbranche sagt großpotzig. „Die Märkte müssen atmen“. Bei den Immobilienpreisen in Deutschland würde ein Mediziner beispielsweise von einem „Emphysem“ sprechen. Damit meint man, es ist zuviel Luft oder Gas im Gewebe, speziell im Lungengewebe. Dann kommt es zu einer Überblähung des Systems. Das ist hier im Land bei den Immobilienpreisen genauso. Es ist zuviel Geld im Immobilien-System, es ist überbläht, die Preise sind zu hoch, es hat sich eine Blase gebildet. Ein Lungenemphysem bildet sich gewöhnlicherweise nicht zurück (hat aber äußerst bedrohliche Konsequenzen), eine Immobilienblase schon. Dazu genügt im medizinischen Sinne eine Ruptur, also ein Riß, dann werden die Immobilienpreissteigerungserwartungen schnell abgelassen. Die Blase platzt, die Preise „normalisieren“ sich und die Zinsen erreichen wieder das langfristige Normalniveau. In diesem Fall müßten die Zinsen in der Eurozone steigen.

Immobilienblasen haben manipulative Elemente. Geschickte Immobilienhändler wissen die richtigen Argumente im Verhandlungsgespräch einzusetzen und den Kunden zu überzeugen. Manchmal hilft der Staat mit persönlichen Prämien nach um die Branchen zu unterstützen. Aber die Zeiten der staatlichen Sparförderung für Einzahlungen auf Bausparverträge sind schon lange vorbei, sollen aber als Manipulationsmittel der Wahl nicht unerwähnt bleiben.

Fazit: Die Substanzlosigkeit selbst der letzten Schrott-Immobilie und der dazugehörigen Höchstpreise ist momentan deutlich sichtbar. Wer innerhalb eines Tages eine Immobilie kauft, ohne diese näher gesehen zu haben, muß Angst haben. Entweder um sein Geld oder vor noch höheren Preisen. Günstige Kredite und Oberkante-Unterlippe-Finanzierungen bergen das Risiko der Sicherheitenanpassung bei Preisrückgängen, welche durch ein auftretendes Überangebot bei Zwangsversteigerungen (aufgrund mangelnder Sicherheiten) die Preise weiter unter Druck setzen wird.

Über mögliche bürgerkriegsähnliche Auseinandersetzungen wie aktuell in Frankreich berichtete sogar der Bayernkurier schon im Juli 2016. Wie sich die französischen Immobilienpreise seitdem entwickelt haben war schwer zu recherchieren. Immobilien können allerdings bei kriegsähnlichen Zuständen schwer davon laufen, was sich konsequenterweise negativ auf die Preisentwicklung auswirken sollte.

Die Charts bleiben stumm und die Nachrichten sprechen für sich

Wenn Charts schreien könnten, könnte der Chartverlaufsbeobachter diese Schreie laut hören. Die Kursverläufe drücken ja nur das aus, was im Hintergrund geschieht. Wer weiß, daß die Apple-Aktie zu den Lieblingsaktien der Schweizerischen Nationalbank gehört, den wundert der Chartverlauf nicht. Und der hohe Kurs auch nicht. Es gibt immer Interessen im Hintergrund und der Chart ist Ausdruck dieser Interessen. Nur werden entweder beim genaueren Hinsehen und bei Kenntnis der entsprechenden Hintergrundinformationen und Nachrichten die Manipulationen im Chart sichtbar und stimmig. Der Kursverlauf könnte diese sofort erklären.

Gaukler überall

Es sind mittlerweile so viele merkwürdige Eingriffe und Ausdrücke davon geworden, daß man den großen Zusammenhang leichter erkennen kann. Dieses Finanzsystem im am Ende. Eine Grundlage dieser Existenz ist das massenhafte Erzeugen von weiterem Geld, also illusionistischen Geldeinheiten. Die Sklaven vertrauen diesen Geldheiten noch. Daraus resultiert, daß man Kursrückgänge beispielsweise im Aktienmarkt nicht zuläßt. Stattdessen hievt man die Märkte in bestimmten Phasen stückchenweise nach oben. Bei den Festverzinslichen kauft die EZB die Papiere auf. Eine heile Finanzwelt wird uns vorgegaukelt, die keine mehr ist.

Nicht ohne einen Plan

Dahinter steckt strategisches Vorgehen, steckt ein Plan. Nicht nur an den Finanzmärkten wird Sicherheit suggeriert, wo gar keine mehr da ist. Das alles funktioniert nur, weil immer noch viele daran glauben. Aber die Zweifler mit dem gesunden Menschenverstand werden immer mehr. Eigenes Handeln ist angesagt, bevor das System dicht macht und zusammenbricht. „Bis jetzt ist es noch gut gegangen“, dieser Satz dient gerne als Beruhigungspille. Was aber, wenn morgen schon heute ist? Dann ist es auf jeden Fall zu spät. Aber auch die Manipulationen an den internationalen Finanzmärkten sind dann Geschichte. Und die Welt wird sich schlagartig schnell ändern.

Quelle: Der Bondaffe
http://www.journalalternativemedien.info/finanzen/internationale-finanzmaerkte-vom-irrsinn-moderner-finanzmaerkte-und-deren-manipulationen/

Böse Gutmenschen

Sie sind die Blockwarte unserer neuen Zeit und eine gefährliche Spezies: Sie sind gut organisiert, sie sitzen in den Parlamenten, in der Regierung und in den Redaktionen, sind Richter und Staatsanwälte. Sie beherrschen die »Qualitätsmedien«, die, statt sachlich zu informieren, die Menschen nach ihren Vorstellungen umerziehen und belehren. Sie unterdrücken entscheidende Fakten und verdrehen die Wahrheit. Sie verhindern einen freien Meinungsaustausch und verantwortungsvolles Handeln. Diese Gesinnungsdiktatoren maßen sich an, unser Leben und unsere Weltanschauung zu bestimmen…

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