Der Jobcenter-Poker um die Arbeitsunfähigkeit

Immer mehr Jobcenter-Mitarbeiter vertreten mittlerweile die Rechtsauffassung, daß eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nicht ausreichen soll, um Hartz-IV Opfer von den Einladungen beim Jobcenter/Maßnahmeträger/Zeitarbeitsmessen zu entbinden.

Wer nicht bettlägerig ist, der soll gefälligst zu den Vorladungen erscheinen. Das darauffolgende Argument lautet dann immer, wer zum Jobcenter kommen kann, der kann eventuell auch noch 3 Stunden pro Tag arbeiten. Wenn die AU nicht ausreicht, dann soll doch der Jobcenter-Mitarbeiter den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) einschalten nach §56 SGB II hier.

Dabei ist längst erwiesen, daß Hartz-IV auch psychisch krank macht. Erschwerend kommt noch hinzu, daß man sich noch die sonstigen Wehwechen zuziehen kann. Alles in allem können da schon mal etliche Wochen, Monate, wenn nicht Jahre an Arbeitsunfähigkeit zusammenkommen. Hier eine Übersicht, woran man mittlerweile erkranken kann.

Oft reicht schon eine „Karte“ der folgenden Blätter aus, um den gelben Schein für etliche Wochen zu bekommen. In Klammern die ungefähre Dauer der Arbeitsunfähigkeit. Mehr Erkrankungen findet man in dem Script „Lieber krank feiern als gesund schuften“ hier. Und natürlich in den ICD-10 Verschlüsselungen hier.

 

 

Quelle: Der Jobcenter-Poker um die Arbeitsunfähigkeit

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