Sanktionsfrei durch krankheitsbedingte Erwerbsunfähigkeit

Jeder Gang zum Arzt/Psychotherapeut für eine krankheitsbedingte Erwerbsunfähigkeit im SGB XII ist besser, als der Gang über die Moderatoren der Erwerbslosenforen, welche erfahrungsgemäß praktisch alle zwangsneurotische Grundgesetz-Allergiker, SGB-II-Fanatiker mit Leistungs-Missbrauch-Paranoia oder Deutschenhasser mit endogener Anti-Nationalstaat-Psychose sind und ihr geistiges Ejakulat den Sanktionierten allerhöchstens mit Widerspruch und Klage in die Sozialgerichtsindustrie zu führt, anstatt Sanktionen von vornherein durch das Geben von kostenlosen und intelligenten Tipps strikt zu vermeiden.

Leistungsbezieher, die krankheitsbedingt egal ob psychisch und/oder physisch nicht vermittelbar sind, müssen nach 6 monatiger zusammenhängender Arbeitsunfähigkeit in das SGB XII (Grundsicherung für krankheitsbedingte Erwerbsunfähige) wechseln, damit sie durch den Arbeitsvermittler/Fallmanager nicht jedes Mal vergebens eingeladen werden. Mit Burn-Out, Depressionen, Angstzuständen, Alkoholgefährdung und Suizid-Gedanken ist nicht zu spassen.

Da würde sich der Gang zu einem ambulanten Psychotherapeuten anbieten. Dazu besorgt man sich einen Termin bei einem Psychotherapeuten und kann sich auch rückwirkend krank schreiben lassen. Bei der Suche nach einem Psychotherapeuten in Deiner Nähe hilft dieser kostenlose Suchservice. Wenn ein Psychotherapeut keine Zeit für Dich hat, dann lasse Dich auf die Warteliste setzen und lasse Dir das für Deinen Hausarzt bescheinigen. Dein Hausarzt wird Dich dann solange krankschreiben.

Weigert sich Dein Hausarzt Dir die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bis zum Beginn der Psychotherapie auszustellen, läßt Du Dir von ihm eine Überweisung für den Neurologen ausstellen. Der Neurologe wird Dich dann auf jeden Fall mit der o.g. Symptomatik bis zum Beginn der Psychotherapie  krank schreiben, denn schließlich will er durch das Ausstellen von Rezepten ja Geld verdienen. Und Rezepte erhält bekanntlich nur der, der krank ist und wer krank ist, braucht natürlich nicht zu arbeiten. Außerdem ist nicht zu vergessen, daß man sich noch die sonstigen Wehwechen zuziehen kann bis die Psychotherapie startet.

Findest Du immer noch keinen Arzt, der Dich krank schreibt, dann hilft nur noch diese Nummer. Erwerbsloser während einer Bewerbungstrainings-Maßnahme ohnmächtig vom Stuhl gefallen und ins Krankenhaus eingeliefert hier.

Zu Beginn der Psychotherapie wird der Arzt, also der Psychotherapeut Dich fragen, warum Du nicht schon früher zu ihm gekommen bist. Erzähle ihm die Wahrheit, daß Du Dich nicht getraut hast, weil Du Dir keine Schwäche eingestehen wolltest. Die meisten Ärzte verstehen das und schreiben Dich sofort rückwirkend krank. Somit hast Du einen wichtigen Grund für das Jobcenter und bist SOFORT von der Maßnahme befreit und kannst erstmal wieder aufatmen.

Richte Dich allerdings darauf ein, daß Du je nach Schweregrad der Erkrankung 12 Monate bis 2 Jahre arbeitsunfähig geschrieben wirst und einmal wöchentlich für eine Stunde zur ambulanten Psychotherapie gehen kannst. Allgemein kann gesagt werden, je länger der Ausbruch der psychischen Erkrankung zurückgelegen hat, desto länger dauert die Genesung, wenn überhaupt noch möglich.
Viele sind dann nur noch eingeschränkt erwerbsfähig mit einer täglichen Belastung von 3 bis 4 Stunden, manche können überhaupt nicht mehr am Erwerbsleben teilhaben, wenn die tägliche Belastungsfähigkeit unter 3 Stunden liegt.

Ungläubige Jobcenter-Mitarbeiter, wie Arbeitsvermittler und Fallmanager können jederzeit den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) einschalten, um die „Erwerbsfähigkeit“ oder besser die Erwerbsunfähigkeit durch einen „Amtsarzt“ feststellen/überprüfen zu lassen.

Um eine Erwerbsunfähigkeitsrente zu bekommen muß man die letzten drei Jahre zusammenhängend gearbeitet oder in die Rentenversicherung einbezahlt haben. Ist das nicht der Fall, muß man Grundsicherung nach SGB-XII aufgrund krankheitsbedingter Erwerbsunfähigkeit beantragen.

another fine rip vom Team Aufgewachter

Mehr Tipps zur effektiven Vermeidung von Sanktionen gibts hier Hartz4-Forum.com

Advertisements

Grundeinkommen finanziert durch Sanktionskatalog für Beamte und Politiker!

Meine Idee (die hoffentlich nicht gleich wieder in der Versenkung verschwindet, wenn man die riesige Beamtenlobby bedenkt):

Mit einem Sanktionskatalog (ähnlich wie für Arbeitssuchende) für genau solche Beamte und natürlich auch Politiker (Korruption, Lobbytum, Subventionsmauscheleien, etc.) könnten so Pö a Pö genau diese zig Milliarden plus die eingesparten Beamtensaläre, „Diäten“ und Pensionen, die ja nun auch nicht gerade gering sind, ein Grundeinkommen von mindestens 500€ für jeden der ca. 62 Millionen volljähriger Menschen mit deutschem Personalausweis oder Paß (wenn man die Dunkelziffer dazu nimmt, gewiß auch für den Rest) bereitstellen! Warum nicht dieses Geld etwas nach „unten“ umschichten, damit auch die „kleinen“ Leute wieder etwas Spaß am Leben haben? 

An die Systemtrolle: Wer von Euch wäre denn für oder gegen eine solche Regelung und warum genau?

Vorab mal ne Zwischenfrage, Frau Merkel: Warum müssen in Deutschland schuldlos Erwerbslose und deren Kinder von einem mickrigen, durch irgendwelche Nieten in Nadelstreifen künstlich heruntergerechneten Existenzminimum, welches auch noch nach Belieben durch die Jobvermittler der Sanktionscenter auf NULL gekürzt werden kann “ überleben“, während von der deutschen ReGIERung jedes Jahr Abermilliarden in die „Entwicklungshilfe“ anderer Länder transferiert wird…wovon sich erstmal die dortigen Machthaber erst einmal richtig die Konten füllen? Von den hierzulande durch unfähige Beamte JÄHRLICH ÜBER 30 MILLIARDEN EURO verschwendeten Steuergelder mal ganz zu schweigen…warum werden diese unfähigen Geldverschwender eigentlich nicht sanktioniert?
Jedes Jahr werden weit über 30 MILLIARDEN, also über 30.000.000.000.00 Euro nachweislich durch unsinnige und undurchdachte Projekte verschwendet und per virtueller Schubkarre aus dem Fenster der muffigen Beamtenstuben befördert!

Schwarzbuch Steuerverschwendung

Hier könnt ihr euch das Schwarzbuch der Steuerzahler 2016 runterladen: Brechreiz vorprogrammiert…!

Bedingungsloses Grundeinkommen – GRATIS GELD FÜR ALLE?

„Was für unsere Politkomparsen und eingereisten „Fachkräfte“ Alltag ist, sollte doch für alle Bürger auch mit deutscher Herkunft gelten…gleiches Recht für alle, gelle!“

„Das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) ist ein sozialpolitisches Finanztransferkonzept, nach dem jeder Bürger – unabhängig von seiner wirtschaftlichen Lage – eine gesetzlich festgelegte und für jeden gleiche – vom Staat ausgezahlte – finanzielle Zuwendung erhält, ohne dafür eine Gegenleistung erbringen zu müssen (Transferleistung). Es wird in Finanztransfermodellen meist als Finanzleistung diskutiert, die ohne weitere Einkommen oder bedingte Sozialhilfe existenzsichernd wäre. Es ist eine Form des Bürgergelds.

Die Idee, jedes Gesellschaftsmitglied an den Gesamteinnahmen dieser Gesellschaft ohne Bedürftigkeit zu beteiligen, wird weltweit diskutiert,[1] Einen ähnlichen Ansatz verfolgt die unter anderen von Milton Friedman 1962 ausgearbeitete Idee der negativen Einkommensteuer.[2][3] Juliet Rhys-Williams schlug 1943 eine Soziale Dividende vor,[3] wie auch 1942 ein bedingungsloses Einkommen als negative Einkommensteuer. Zu den in Deutschland diskutierten Modellen eines BGE gehören zum Beispiel das Solidarische Bürgergeld (Althaus-Modell),[4] das Ulmer Modell oder das Modell der von Götz Werner[4] gegründeten Initiative Unternimm die Zukunft.

Der Name der Idee unterscheidet sich nach Sprachraum; so wird das Konzept zum Beispiel in den USA hauptsächlich unter den Namen Basic Income Guarantee (BIG) und Unconditional Basic Income (UBI), auch Universal Basic Income, diskutiert.[5][3]“

Wissenswert

Wissenswert bietet dir spannende Top 10,Top 5 und weitere Listen, News, die besten Videos von Facebook, eigene Reportagen zu Interessantem und Aktuellem sowie Dokus zu allem, was dich interessiert. Ob Krieg, Armut, Gefängnis, Reichtum, Geld, Verschwörungen, Prominente, Stars, Geheime Organisationen, wie Anonymous, Scientology oder die Illuminati, Drogen, Mafia, Gangs, wie die Hells Angels, Milliardäre, berühmte Persönlichkeiten und Biografien von Menschen wie Einstein, Caesar, Hitler und anderen, Experimente, die Geheimnisse des Universums, Zeitreisen, Wurmlöcher, Dunkle Marterie, die Wirtschaftstricks korrupter Firmen, Banken und Staaten, Ereignisse wie 9/11 oder der Holocaust oder auch neuste Nachrichten und die besten Facebook Videos der Woche.

Guck dich interessant!

Seiten, die wir ebenfalls empfehlen:

http://neurome.de/

 

 

Quelle: Bedingungsloses Grundeinkommen – GRATIS GELD FÜR ALLE?

Renten-Desaster: Sehr viele Deutsche werden in die Altersarmut rutschen! Armutsrente für mehr als 50% der Deutschen, ist das nun der Dank für den Wiederaufbau Deutschlands…? Wo genau versickert eigentlich das ganze Geld, Frau Merkel?

Der deutsche Staat stockt derzeit die Rente von mehr als 500.0000 Menschen auf das Niveau von Hartz IV auf. Diese Zahl könnte in den nächsten Jahren allerdings dramatisch steigen. Ab 2030 droht das Rentenniveau auf bis zu 43,5 Prozent des Durchschnittslohns zu fallen.

 

Es ist eine der größten Fehlleistungen der Kanzlerschaft von Angela Merkel.  „Die Rente ist sicher“, sagte der damalige Bundessozialminister Norbert Blüm in den 90ern, heute klingt er für immer mehr Deutsche wie blanker Hohn. Denn die Zahl der Menschen hierzulande, die ihren Lebensunterhalt mit ihrer Rente nicht bestreiten können, steigt seit Jahren. Über eine halbe Million alte Menschen sind derzeit auf die sogenannte Grundsicherung angewiesen. Das bedeutet der Staat stockt ihre Rente auf das Niveau von Hartz IV auf.

Der „WDR“ kam in einer umfangreichen Untersuchung sogar auf einen weit schlimmeren Wert. Demnach werde das Rentenniveau ab dem Jahr 2030 auf bis zu 43,5 Prozent des Durchschnittslohns der gesamten Lebensarbeitszeit fallen.

Ein erheblicher Teil der deutschen Ruheständler hat ordentliche Renten . Viele Jüngere werden es im Alter dagegen schwer haben. 40 Prozent der Deutschen haben laut einer Studie des DIW nicht genug Geld , um Rücklagen zu bilden.“Wenn nichts passiert, werden viele Millionen Deutsche im Alter dramatisch verarmen“, sagt Klaus Ernst, stellvertretender Vorsitzender der Linken-Bundestagsfraktion, gegenüber der „Huffington Post“. Für ihn ist klar: „Frau Merkel muss jetzt dringend handeln! “Selbst in der Großen Koalition gibt es deshalb immer mehr Stimmen, die eine Abkehr von der derzeitigen Rentenpolitik fordern.

 

Quelle: http://www.focus.de/politik/videos/merkel-muss-jetzt-handeln-dieser-skandal-ist-das-groesste-versagen-in-ihrer-kanzlerschaft

img_7712-1
,  | 

Deutschland steht vor einem beispiellosen Desaster bei den Renten. Die Altersarmut ist für viele unausweichlich. Die Bundesregierung hat im Hinblick auf die Renten so ziemlich alles falsch gemacht.

Die deutsche Bundesregierung hat an die Bürger appelliert, die private Vorsorge zu steigern, um der Altersarmut zu entgehen. Diese Aufforderung grenzt angesichts der Tatsachen an Zynismus. Unter den derzeit gegebenen Umständen ist der Weg in die Altersarmut für sehr viele unvermeidlich.

Die Fakten sind klar:

Die gesetzlichen Renten entsprechen nur in etwa der Hälfte des Einkommens in der Aktivzeit, wobei die Quote bei den höheren Einkommen die Größenordnung von 55 Prozent erreichen kann – bei den niedrigen Einkommen ist der Satz deutlich geringer. Die Prognosen zeigen einen weiteren Rückgang. Bis 2030 darf der Satz nicht unter 43 Prozent fallen, danach gibt es keine Untergrenze mehr.

Das Netto-Durchschnittsvermögen der Haushalte beträgt nach Berechnungen der Bundesbank 60.000 Euro. Bei einer Pensionsdauer von zwanzig und mehr Jahren reichen diese Reserven nicht zur Sicherung des Lebensstandards.

Die privaten Vorsorgeprodukte sind durch die niedrigen und negativen Zinsen unter Druck geraten. Jetzt wirkt nicht nur die Teuerung als Geldentwertung. Niedrige Zinsen schaffen keinen Ausgleich, Minuszinsen bedeuten eine zusätzliche Einbuße.

Und nicht zuletzt: Viele können sich aufgrund ihrer Einkommenssituation das Ansparen einer Zusatzpension nicht leisten.

Diese Elemente sind nur die offenkundigen Probleme. Dazu kommen strukturelle Schwächen, die die Problematik extrem verschärfen.

Die Zahl der aktiven Beitragszahler sinkt dramatisch

–        Die durchschnittliche Frau in Deutschland bekommt nur 1,4 Kinder. Somit schrumpft die Bevölkerung kontinuierlich. Auch die Zuwanderung kann dieses Phänomen nicht ausgleichen.

–        Der Anteil der 20- bis 64-Jährigen an der Gesamtbevölkerung, also jener Gruppe, die die Hauptlast der Wertschöpfung und somit auch der Finanzierung der Renten trägt, sinkt von 61 Prozent im Jahr 2013 auf 51 oder 52 Prozent im Jahr 2060. Jeder Bürger muss somit einen anderen erhalten.

–        Um die Kosten der Pensionen zu entschärfen wurde das Rentenantrittsalter mit 67 festgelegt. Dieser Zustand wird aber nur schrittweise erreicht, erst der Jahrgang 1964 geht mit 67 in den Ruhestand. Lange bevor noch dieses Ziel im Jahr 2031 in greifbare Nähe rückte, wurde 2013 die Möglichkeit geschaffen, nach 45 Beitragsjahren bereits mit 63 abschlagsfrei in Pension zu gehen.

–      Die heute 60jährigen Frauen haben eine weitere Lebenserwartung von 25, die Männer von 21 Jahren. Die lange Dauer bedeutet enorme Kosten, die die immer weniger werdenden Aktiven zu tragen haben.

–        Selbst bei einem Pensionsantritt mit 67 dauert die Rente bei Frauen immer noch im Schnitt 18 und bei Männern 14 Jahre.

Das Nulldefizit wird auf Kosten der Rentner erreicht

Der Umstand, dass die öffentlichen Renten nur etwa 50 Prozent der Aktivbezüge betragen, hat Konsequenzen. Schließlich liegen in sehr vielen Ländern die Ersatzraten bei 70 Prozent und mehr. Für Pensionen werden in Deutschland nur 10 Prozent der Wertschöpfung aufgewendet, in anderen Ländern wie etwa Österreich sind es 14 Prozent. Somit „sparen“ die Sozialversicherung, der Staat und die Beitragszahler mit dem Effekt, dass die Renten zu klein sind.

Und das bereits jetzt. Die Rentenbestandsstatistik 2015 des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales weist den Auszahlungsbetrag der durchschnittlichen, gesetzlichen Rente mit 822,69 Euro aus. Somit haben Ältere generell Probleme. Es handelt sich um einen Durchschnittswert, sodass viele unter diesem Wert liegen. Und die Perspektive lautet: Es wird weniger.

Wenn die Bundesregierung den Umstand feiert, dass das Haushaltsbudget ausgeglichen ist, so erfolgt dies nicht zuletzt zulasten der Rentner. Damit nicht genug: Mit zunehmender Altersarmut wird sich der Staat nicht der Verpflichtung entziehen können, den Betroffenen zu helfen, womit die Kosten der Grundsicherung und folglich auch das Defizit explodieren müssen.

 

rentner
Dieses Schicksal wird wohl kein Einzelfall bleiben in dieser Wirtschaftsdemokratur…!

Die Kritik an der Riester-Rente richtet sich an die falsche Adresse

Angesichts dieser Perspektive ist es verständlich, wenn die Bundesregierung zur Eigenvorsorge aufruft. Diesen Weg hat Deutschland bereits mit dem Altersvermögensgesetz (AVmG) 2002 beschritten: Die nach dem damaligen, sozialdemokratischen Arbeitsminister Walter Riester benannte Riester-Rente soll für die Ergänzung der ungenügenden Renten aus dem staatlichen System sorgen.

Während die gesetzliche Rente aus den Beiträgen der jeweils aktiven Beitragszahler finanziert wird und somit auf dem Umlagen-System beruht, sind die verschiedenen Varianten der Riester-Rente kapitalgedeckt, stellen also eine Sparform dar, die im Alter für eine zusätzliche Rente sorgt. In der Sparphase wird die Rente über Zulagen und die Anerkennung als Sonderausgaben in der Einkommensteuer gefördert, die ausgezahlten Renten müssen regulär versteuert werden.

Durch die niedrigen und mittlerweile negativen Zinsen ist die Riester-Rente wie alle kapitalgedeckten Vorsorge-Formen in Schwierigkeiten geraten. Nun wird diese Einrichtung in Frage gestellt und insbesondere von linken Politikern der Ausbau des gesetzlichen Umlage-Verfahrens und die Zahlung von Staatszuschüssen verlangt.

Diese Reaktion ist zwar nachvollziehbar, weist aber in die falsche Richtung: Das Umlageverfahren kann nicht funktionieren, wenn die Zahl der Aktiven sinkt, die Zahl der Rentner steigt und diese zudem zwanzig und mehr Jahre die Pension genießen wollen. Somit bedarf es einer ergänzenden Altersvorsorge, die auf einem angesparten Vermögen beruht.

Dringender und hilfreicher als die Kritik an der Riester-Rente wäre eine Korrektur der Zinspolitik.

Die Staaten sind die Profiteure der Zinspolitik

Diese Forderung ist aber an die Adresse der Europäischen Zentralbank zu richten, die unbeirrt an der Niedrig- und Minuszinsenpolitik festhält. Als Begründung wird das Bemühen um die Belebung der Konjunktur angegeben, die aber nicht zustande kommt, weil durch die Regularien für das Bankwesen die Vergabe von Krediten gebremst wird und daher das billige Geld kaum in der Realwirtschaft ankommt. Tatsächlich nützt die Zinspolitik vor allem den Staaten, die mit den günstigen Finanzierungen die Budgets entlasten und die Defizite künstlich verringern.

Die Finanzminister sollten im Interesse der Sparer Zinsen einfordern, die den Aufbau einer Altersvorsorge ermöglichen. Nachdem aber die Finanzminister unter dem Druck der EU-Regeln stehen, die Budgetdefizite niedrig zu halten, bedeutet die Politik der EZB eine willkommene Entlastung.

Nicht zu übersehen ist, dass trotz der in Europa generell hohen Steuern und Abgaben und trotz der niedrigen oder negativen Zinsen die meisten Staaten – Deutschland ist da eine Ausnahme – hohe Defizite verzeichnen. Im Endeffekt stellen die niedrigen oder negativen Zinsen ein Art zusätzlicher Steuer dar: Die Vermögen der Sparer werden durch die Teuerung verringert, weil die niedrigen Zinsen nicht für eine Abgeltung sorgen, bei Minus-Zinsen kommt eine weitere Kürzung zustande.

Die klassische Lebens- und Rentenversicherung ist in Gefahr

Das Schicksal der Riester-Rente teilen alle kapitalgedeckten Vorsorge-Varianten. Besonders unter Druck ist allerdings die klassische Lebens- und Rentenversicherung:  Bei diesem entscheidenden Instrument der Altersvorsorge wirken zwei von der Politik zu verantwortende Phänomene als katastrophaler Doppelschlag – die Zinspolitik und das neue, Anfang 2016 in Kraft getretene Regelwerk Solvency II.

Die Wirkung der Zinspolitik:

  • Durch die niedrigen Zinsen sind die Lebensversicherungen nicht oder nur mehr beschränkt in der Lage, die traditionell im Publikum bevorzugte Garantien anzubieten: Man kann naturgemäß keine Verzinsung und somit kein gesichertes Kapital am Ende der Laufzeit des Vertrages oder eine bestimmte lebenslange Rente garantieren, wenn das angelegte Kapital gering oder gar nicht verzinst wird oder sogar durch Minus-Zinsen schrumpft.
  • Anleihen sind für die Lebensversicherungen besonders bedeutsam, weil sie eine kontinuierliche, vorweg definierte Verzinsung aufweisen.

Die Wirkung von Solvency II:

  • Lebensversicherungen können auch in Wertpapiere und in Immobilien investieren. Diese Alternativen werden aber durch Solvency II extrem erschwert, weil das Regelwerk hohe Kapitalunterlegungen vorschreibt: Bei Immobilien sind es 25 Prozent, bei Aktien sind unterschiedliche Sätze vorgesehen, man kann aber zur Orientierung eine Unterlegung im Ausmaß von 49 Prozent ansetzen. Das Kapital ist vorzuhalten, um eventuelle Wertverluste abzufangen.
  • Allerdings: Staatsanleihen sind in der Regel, vor allem wenn es sich um Euro-Anleihen von EU-Mitgliedern handelt, als risikolos eingestuft und müssen daher nicht mit Kapital unterlegt werden.

Die Finanzierung der Realwirtschaft wird mehrfach behindert

Die Lebensversicherungen sind große Kapitalsammelstellen und können daher eine entscheidende Rolle als Financiers spielen und so attraktive Erträge für die Altersvorsorge lukrieren. Könnten.

–        So würde ein verstärkter Einsatz im Wohnbau naheliegen, der aber durch die Kapitalvorschriften bei Immobilien behindert wird.

–        Ebenso sollten die Lebensversicherungen verstärkt die Realwirtschaft finanzieren. Dieser Weg wird wiederum durch die Kapitalregel bei Aktien behindert.

–        Die Versicherungen haben traditionell über Obligationen zur Refinanzierung der Kreditinstitute beigetragen und auf diese Weise die Mittel der Versicherten in die Realwirtschaft gelenkt. Durch Basel III und andere Regularien ist aber die Kreditvergabe durch die Banken gebremst.

–        Lebensversicherungen finanzieren traditionell keine Klein- und Mittelbetriebe, weil sie für die Betreuung dieser Gruppe keine personellen Ressourcen haben. Sie könnten allerdings Zertifikate oder Anleihen von Fonds kaufen, die eine Vielzahl mittelständischer Unternehmen finanzieren und durch die Bündelung eine attraktive Größe aufweisen. Diese Alternative ist durch zwei Faktoren behindert:

–        Erstens: Solvency II bremst durch Kapitalauflagen auch diesen Bereich.

–        Zweitens: Trotz umfangreicher Bemühungen und auch einiger Erfolge haben die entsprechenden Einrichtungen noch keine Dimension erreicht, die sie zu interessanten Adressen machen. Dieser Umstand ist nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass die steuerlichen, gesellschaftsrechtlichen und börsentechnischen Voraussetzungen für einen Aufschwung der Mittelstandsfinanzierung außerhalb der unter Druck geratenen Kreditfinanzierung fehlen.

Somit ist für die Lebensversicherung nicht nur die Veranlagung in Anleihen unattraktiv, auch der Weg zur Realwirtschaft – zu den Immobilien, zu den Aktiengesellschaften und zur mittelständischen Wirtschaft – wird durch die Wirtschaftspolitik extrem behindert.

Für die Bürger sind also jene Altersvorsorge-Instrumente, die über Jahrzehnte als Fundamente gegolten haben – die gesetzliche Rente und die klassische Lebensversicherung – durch die Maßnahmen der jüngsten Vergangenheit in Frage gestellt worden. Alternativen sind oft nicht empfehlenswert, da nur wenige die erforderlichen Kenntnisse und Zeitreserven haben, um das zumeist gegebene Risiko zu managen.

30 Prozent der Arbeitnehmer haben keine Betriebsrente

Die Problematik scheint für eine große Gruppe der Bevölkerung entschärft zu sein: Etwa 60 Prozent der deutschen Arbeitnehmer – genaue Daten sind nicht verfügbar – haben Anspruch auf eine Betriebspension, mit den Riester-Renten sind es 70 Prozent.

Die Betriebsrenten bestehen überwiegend in Großunternehmen. Nun zeigt aber die aktuelle Entwicklung, dass diese keineswegs gegen Krisen gefeit sind. Hier sei nur auf die Banken verwiesen, die derzeit tausende Mitarbeiter abbauen und rigorose Sparmaßnahmen umsetzen. Da sind auch die im Bankwesen verbreiteten Betriebsrenten betroffen.

Die Forderungen der Mitarbeiter bestehen primär gegenüber den Unternehmen, die auch in der Lage sein müssen, diese Forderungen zu erfüllen. Durch die Auslagerung zu Pensionsfonds und Pensionskassen wird dieses Risiko verringert: Die Betriebe zahlen in diese Institutionen ein, die in der Folge die Renten abwickeln.

Allerdings sind die Pensionsfonds und Pensionskassen mit den gleichen Problemen konfrontiert, unter denen alle kapitalgedeckten Systeme derzeit leiden. Hilfreich ist, dass diese Einrichtungen nicht Solvency II unterliegen, daher weniger stark reguliert sind und sich daher auf dem Kapitalmarkt freier bewegen können.

Vor allem haben jedenfalls mindestens 30 Prozent der Beschäftigten keinen Anspruch auf eine Betriebsrente und sind daher uneingeschränkt von den geschilderten Problemen und von der Altersarmut bedroht.

 

Aber für euch wird´s doch wohl DICKE reichen…na denn Prost!

img_7715

 

Verurteilt, weil er im Müll nach Essen suchte

Stand: 12.01.2017
Selbst der Staatsanwalt sprach von einer „Bagatelle“. Trotzdem verurteilte der Richter einen 78-Jährigen aus Oberbayern wegen Hausfriedensbruch und Diebstahl. Der alte Mann hatte einen Müllcontainer durchwühlt.

Der Angeklagte hat nicht viel Geld. 300 Euro stünden dem 78-Jährigen im Monat zur Verfügung, erklärt seine Rechtsanwältin vor dem Amtsgericht Mühldorf. Deshalb suchte er am 20. Dezember 2015 in den Abfallcontainern eines Discounters im oberbayerischen Neumarkt-St. Veit nach Verwertbarem. Eine Zeugin rief die Polizei, die Filialleiterin erstattete Anzeige. Der Vorwurf: Hausfriedensbruch und Diebstahl.

 

Der Fall kam vor Gericht und wurde vom „Oberbayerischen Volksblatt“ verfolgt. Ein psychiatrischer Gutachter schätzte den Rentner demnach als schuldfähig ein, auch wenn er erste Anzeichen einer Altersdemenz zeige.

 

Sogar der Staatsanwalt sprach dem Bericht zufolge von einer „Bagatelle“. Trotzdem kam der Richter nicht umhin, den Angeklagten zu verurteilen, da er mit über 20 Eintragungen mehrfach vorbestraft war. Nun soll der 78-Jährige 200 Euro Strafe zahlen, verteilt auf 20 Tagessätze.

„Ich hör eh nix“

 

Da half es auch nichts, dass die Anwältin ihren Mandanten als nicht zahlungsfähig beschrieb. „Jegliche Geldstrafe wäre nicht bezahlbar, die Folgen schwerwiegend im Vergleich zum Vorwurf“, hatte sie argumentiert. Der Mann sei nach seiner Scheidung „in eine Abwärtsspirale“ geraten.

Und der Verurteilte? Der nahm die Strafe zunächst auf die leichte Schulter. Aus einem einfachen Grund, wie die Zeitung ihn zitiert: „Ich hör eh nix. Mein Hörgerät liegt daheim.“

 

„Die Renten sind sicher“…deine ganz bestimmt, lieber Norbert!

img_7707-3

Bundeslügenagentur für Sanktionsverfolgung, Entwürdigung und Zwangsarbeit – Hartz4 Unrecht stoppen!

Alle Tyrannei hat nur dann Erfolg, wenn Menschen mit Gewissen sich in Schweigen hüllen…! Dem armen Mann auf dem Bild oben kann es vor 3 Jahren noch sehr gut gegangen sein, dank der Hartz4- Gesetze ist er jetzt am Ende…!

Willkommen im neoliberalen Kasperletheater Deutschland, wo jeder abgehalfterte und von der Wirtschaftslobby „gesponserte“ Politkomparse ein Medienstar ist und Dank seit dem über die Hartz4-Tyrannei eingerichteten Niedriglohnsektor die Toiletten im Bundestag blitzblank sind und kein Krümelchen mehr liegen bleibt…!

Wir haben dieses Portal ins Leben gerufen, um den vom unmenschlichen Umgang der „Jobcenter“ und deren sogenannten „Arbeitsermittlern“ mit ihrer Verfolgungsbetreuung in Deutschland, (für die der Begriff Mobcenter oder Sanktionscenter eigentlich sehr viel treffender wäre) mit den von Arbeitslosigkeit gebeutelten Menschen eine Hilfestellung zu geben mit der Empfehlung, sich gegenseitig zu unterstützen, also nicht gegeneinander sondern miteinander gegen ein unmenschliches „Hartz4-System“ vorzugehen und zu bestehen und sich nicht die Menschenwürde nehmen zu lassen! Die Verfassungswidrigkeiten und fortlaufenden Verstöße gegen das Grundgesetz durch das Jobcenter beginnen schon mit der ersten Einladung durch das JC mit einer Sanktionsandrohung und der späteren zwangsweisen Zustellung einer sogenannten „Eingliederungsvereinbarung“ (die einen rechtlichen Vertrag darstellen soll) und mit der Androhung von Sanktionen bei fehlendem „Wohlverhalten“ des arbeitsuchenden Bürgers.

Eine fortlaufende Kürzung eines mickrigen, von Einkommensmillionären erdachten Existenzminimums ist nicht mit den Grundsätzen der Verfassung und des Grundgesetzes zu vereinbaren, egal wie auch immer die jetzigen AlG2-Gesetze von findigen Wirtschaftskriminellen und korrupten Politikern seinerzeit verdreht worden sind! Diese Politiker von damals sind jetzt so gut wie immer auf gut bezahlten Posten in den Vorstandsetagen jener Firmen zu finden, die vorher gut subventioniert worden sind und denen durch diese unlautere Gesetzgebung jetzt ausgebildete Facharbeiter zu mickrigen Mindestlöhnen in die Arme getrieben werden und verheizt werden! Oder sie ziehen wie die Gaukler, Hofnarren und Wegelagerer durchs Land und verdienen mit ihren dümmlichen und immer überflüssigen Vorträgen aberwitzige Saläre, die jeder Beschreibung spotten und für die ein Mindestlohnarbeiter wohl mindestens 1-3 Jahre arbeiten muss…das ist krank!

Ziel von Schröder und weiteren Politkomparsen wie Müntefering, Clement und der vorbestrafte Peter Hartz war es seinerzeit, einen Billiglohn-Sektor für die Wirtschaft zu erstellen, um aus Facharbeitern, die arbeitslos werden, billige Handlanger für Zeitarbeitsfirmen (ugs. Sklaventreiber) zu machen. Wie sonst ist es zu erklären, dass Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet haben und dann durch den natürlichen Aussonderungsprozess des Arbeitsmarktes (über 40 Jahre alt, öfter krank, nicht mehr leistungsfähig genug, etc.) ausgesondert wurden, nach nur einem Jahr mit Menschen gleichgestellt werden, die nie im Leben auch nur einen Finger gerührt haben oder einfach aus monetären Gründen aus Armenländern zuwandern? Vorher müssen diese Menschen natürlich Ihre zusammengesparte Altersvorsorge aufbrauchen, um sich auf einen Lebensabend in Armut freuen zu können. Als willkommener Nebeneffekt wird dabei von den üppigsten Pensionszahlungen an Politiker und Beamte abgelenkt, für die auf Deutschland in den nächsten Jahren aberwitzige Milliardensummen zukommen und natürlich aufgebracht werden müssen! Ob das mit der hunderttausendfachen Migration von Menschen, die zum Großteil nie etwas in das Sozialsystem einzahlen werden gelingt, muss wohl bezweifelt werden!

Aus „Fördern und fordern“ ist somit ein fordern, verfolgen, drangsalieren und diskriminieren geworden. Es werden bei „Verstößen“ einfach grundgesetzwidrige Sanktionen verhängt, die die Menschen in existenzielle Notlagen manövrieren und somit gefügig machen sollen. Ein sechsmonatiges Bewerbungstraining hat bis jetzt und heute noch keine „multiplen Vermittlungshemmnisse“ verbessert! Das was dort praktiziert wird, ist einfachste Beschäftigungstherapie und kann gut mit „Zeit abgammeln“ und „Arbeitslosenstatistik frisieren“ beschrieben werden. Ein durchschnittlich begabter Mensch lernt in höchstens 6 Tagen, wie man eine aktuelle Bewerbung mit Lebenslauf schreibt, von den unzähligen Downloadseiten im Internet von fertigen Bewerbungsvorlagen mal ganz abgesehen…!

Geben Sie ihre Menschenwürde und Selbstbestimmung nicht am Eingang des „Jobcenters“ ab, sondern halten Sie den Kopf hoch und den Ball nicht flach mit Hilfe eines Beistandes…der Mensch auf der anderen Seite des Schreibtisches ist auch nicht besser als Sie! Er hat sich nur billigst an seinen Arbeitgeber („Agentur für Arbeit“) verkauft und erfüllt nun pflichtbewusst und meist ohne nachzudenken sämtliche unsinnigen, diskriminierenden und menschenverachtenden Vorgaben (z. B. Sanktionierungszwang, negative Prozentvorgaben zur Kostensenkung, Quote erfüllen…um nur einige zu nennen!) seines Vorgesetzten (hier mit „Teamleitung“ umschrieben)! Ob daran Menschen kaputt gehen, hungern, krank, obdachlos werden oder ihre horrenden Wuchermieten und Stromkosten nicht bezahlen können, ist ihm so ziemlich egal! Hauptsache er findet sich nicht am Ende des Tages auf der anderen Seite des Schreibtisches wieder…das ist seine größte Angst und damit werden diese Leute auf Kurs gebracht und gehalten!

 

Über 50% der gewonnenen Fälle vor den Sozialgerichten sprechen eine klare Sprache…wobei viel Unrecht gar nicht erst zur Verhandlung kommt!

Das Problem in den Jobcentern ist folgendes: Die Sanktionsquote wird nicht erreicht. Der hoffnungsvolle Anstieg der Sanktionen aus den letzten Jahren scheint nicht mehr zu halten…! Während der Revisionsbericht der „Bundeslügenagentur für Scheinbeschäftigung und Zwangsarbeit“ MEHR ALS EINE VERDOPPLUNG der Sanktionen FORDERT (26 statt der verhängten 11 Sanktionen in überprüften 200 Fällen) – schließlich sind die Bonuszahlungen von jeder humanitären Entwicklung schwer bedroht – wiegelt die Sprecherin der Behörde, die den letztjährigen Höchststand noch als Erfolg professionellen Arbeitens gefeiert hat, in diesem Jahr nach außen hin etwas ab.

http://www.focus.de/finanzen/news/arbeitsmarkt/zahl-der-sanktionen-gesunken-debatte-jobcenter-sollen-mehr-hartz-iv-strafen-verhaengen_aid_1149929.html

Die häufigsten Sanktionen gibt es aktuell (2016) in Berlin. Nach Angaben der Tageszeitung BZ kassieren die Jobcenter-Chefs hier auch bis zu 4000 Euro Prämie für rigoros durchgesetzte Einsparungen, die auch Sanktionen einschließen, nach einer vertraulichen Anweisung des Bundesarbeitsministeriums:

Nirgendwo sonst in Deutschland sind die Jobcenter so streng zu Hartz-IV-Empfängern wie in Berlin: 19.042 Sanktionen haben die Behörden aktuell gegen Langzeitarbeitslose verhängt, doppelt so viele wie vor sechs Jahren. Damit ist jeder 15. Arbeitslose betroffen. Dass sie dabei das Grundgesetz brechen, wie jetzt auch wieder die Sozialgerichte Gotha und Dresden festgestellt haben, wird von der jetzigen Regierung gedeckelt, unterstützt und durch neue, lächerlicherweise „Rechtsvereinfachungen“ genannte Denunzierungsgesetze noch verschärft!

Pikant: Während bei Hartz-IV-Empfängern der Regelsatz (391 Euro) auch bei kleinsten Verstößen knallhart gestrichen wird, kassieren die Jobcenter-Bosse bis zu 4000 Euro Prämie. Herz oder Bonus?

So funktionieren die Prämienzahlungen: Alle Jobcenter-Chefs schließen mit der Bundesagentur für Arbeit oder dem jeweiligen Bezirksamt Zielvereinbarungen ab. Interne Kennzahlen zeigen Ende des Jahres an, ob die Ziele erfüllt sind.

Laut einer vertraulichen Anweisung des Bundesarbeitsministeriums (liegt der B.Z. vor) für das Jahr 2013 soll hierbei auch die Sanktionsquote berücksichtigt werden. Heißt: Je mehr Verstöße geahndet werden, desto geringer die Ausgaben für Hartz-IV-Empfänger – und damit gibt es statistisch weniger hilfebedürftige Menschen.

Außerdem sind Jobcenter-Chefs (Monatsgehalt: mindestens 5916,24 Euro) laut einer Zielvereinbarung angehalten, jede Überschreitung von Mietobergrenzen konsequent zu ahnden – theoretisch auch dann, wenn diese nur einige wenige Euro beträgt. Erst im August war ein Jobcenter aus Thüringen wegen 15 Cent vor das Bundessozialgericht gezogen – wegen 15 Cent.

Werden die Ziele zu mindestens 98 Prozent erreicht, bekommen die Chefs der Jobcenter am Ende des Jahres 2088,38 Euro Prämie, sind es mehr als 100 Prozent, sogar bis zu 4000 Euro. Insgesamt kamen so in Berlin von 2007 bis 2011 mehr als 100.000 Euro zusammen. 2012 wurden die Ziele verfehlt.

Die Bundesagentur für Arbeit bestätigte auf B.Z.-Nachfrage die Prämienzahlungen. Sprecherin Anja Huth: „Wir sind davon überzeugt, dass die Verbindung der Zielerreichung mit der Leistungsbezahlung ein zusätzliches Motivationssignal für die erfassten Beschäftigten bedeutet.“

Angeblich werde laut der Sprecherin die Sanktionsquote seit 2012 nicht mehr bei den Zielvereinbarungen berücksichtigt. Dem widerspricht ein Ex-Mitarbeiter eines Jobcenters: „Die Quote hat auch weiterhin einen Einfluss auf die Erreichung der Ziele.“
Kritik am Arbeitslosengeld II

 

Allgemein wird an den Hartz-Reformen kritisiert, dass die aus dem Hartz-Konzept entwickelten „Gesetze für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt“ (2003–2005) ihre Absichten verfehlt hätten. Das erklärte Ziel, die Arbeitslosigkeit zu halbieren und vor allem Langzeitarbeitslosigkeit zu reduzieren, sei bisher nicht erreicht worden. Dies gelte auch für das Ziel der deutlichen Haushaltsentlastung durch die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe.

 

Die tatsächliche Senkung der Arbeitslosigkeit in Deutschland ab 2006 führen die Kritiker ausschließlich auf die konjunkturelle Entwicklung und kosmetische Änderungen der Arbeitslosenstatistik zurück. Weitere Kritik allgemeiner Art am Arbeitslosengeld II beinhalten die folgenden Vorwürfe:

 

Nach Ansicht der Kritiker habe das ALG II einen Bruch mit sozialstaatlichen Grundprinzipien wie Lebensstandardsicherung, Bestandsschutz, Qualifikationsschutz und Berufsschutz vollzogen. Nach Ansicht der Kritiker halte das ALG II einen zu geringen Abstand zum Nettoeinkommen aus niedrig entlohnter Beschäftigung oder auch zu normalen Erwerbseinkommen bei größeren Familien (Nichteinhaltung des sogenannten Lohnabstandsgebots).

 

Nach Ansicht der Kritiker richte ALG II den Fokus der gesellschaftlichen Diskussion auf eine Missbrauchsdebatte, die von den Ursachen und Folgen sowie von der Lösung des Problems der Massenarbeitslosigkeit ablenke sowie Millionen Menschen unter Generalverdacht stelle. Dies kritisierte die Bundestagsfraktion der Partei Die Linke in einem Antrag. ALG II verstärke, so ein weiterer Vorwurf, die Existenzangst. Nicht zuletzt kritisiert wird, dass die Arbeitslosengeld-II-Regelungen von vielen Betroffenen nicht mehr als soziales Netz empfunden würden, sondern Existenzangst hervorriefen. ALG II führe zu einer finanziellen Benachteiligung von Familien und Partnerschaften, die offen zueinander stünden, im Vergleich zu solchen, die sich wahrheitswidrig als alleinstehend oder -erziehend ausgäben.

 

ALG II führe zu Verarmung und Prekarisierung. Als problematisch wird angesehen, dass Arbeitslosengeld II nach Ansicht der Kritiker breite Bevölkerungsschichten an den Rand oder in die Armut treibe…besonders gravierend sei dieses Problem für Kinder und kinderreiche Familien, da die Reform zur Zunahme von Kinderarmut und zukünftig von Altersarmut führe. Der durch die Hartz-Reform gestiegene Sanktionsdruck auf Arbeitslose, jegliche Arbeit anzunehmen, senke – so die gewerkschaftliche Sicht – massiv den Spielraum für Bewerbende, beim Arbeitsvertrag eigene Ansprüche geltend zu machen. Dadurch komme es zur Ausweitung der Erwerbsarmut. Arbeitnehmer mit gewerkschaftlichem oder Betriebsrats-aktivem Lebenshintergrund und Ambitionen würden durch die Masse der sich untertariflich verkaufenden Bewerbenden aus dem Arbeitsmarkt ausgeschlossen. 

 

Kritik äußerte der UN-Ausschuss für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte an dem Grundsicherungssystem der Bundesrepublik Deutschland. Beziehern der Grundsicherung, Sozialhilfe und Hartz IV werde auf diese Weise kein „angemessener Lebensstandard” gewährt. Der UN-Ausschuss zeigte sich zutiefst besorgt, da zahlreiche bereits beanstandete Missstände nicht beseitigt und Empfehlungen der UN nicht umgesetzt wurden.

 

Teilweise seien Bescheide fehlerhaft und rechtswidrig erlassen worden, vor allem kurz nach Inkrafttreten der Hartz IV-Reform. Schwerwiegende Verwaltungsmängel hätten, so die Kritiker, diese erste Phase im Jahr 2005 gekennzeichnet, in der nach verschiedenen Erhebungen etwa 90 Prozent der Bescheide fehlerhaft gewesen seien; die Zahl der Verfahren vor Sozialgerichten nahm allein im Jahr 2006 um 50 Prozent zu. Von Januar bis April 2007 wurden vor den Sozialgerichten 16.375 Klagen endgültig erledigt. Dabei wurde der Klage in lediglich 4% der Fälle (586) ganz stattgegeben, eine teilweise Stattgabe erfolgte nur in 2% der Fälle (339). Der überwiegende Teil der Klagen wurde durch Anerkenntnis/Rücknahme erledigt (13.126 oder 80%) beziehungsweise durch Urteil/Gerichtsbescheid abgewiesen (2.329 Fälle oder 14%). Am 18. Juni 2010 wurde am bundesweit größten Sozialgericht Berlin die 100.000. Klage eines Hartz-IV-Beziehers eingereicht. Etwa die Hälfte der Kläger erzielt derzeit „zumindest einen Teilerfolg“…also „Wer gar nicht erst klagt und kämpft, hat schon verloren“!!!

 

Der Volksmund sagt: „Arbeitslose haben keine Lobby“…damit ist es jetzt vorbei! Wenn Beamte, von denen jährlich über 30 Milliarden Euro (3000000000 EURO) in überflüssige, undurchdachte und oft auch unseriöse Projekte ohne persönliche Konsequenzen verschwendet werden können, über eine riesige Lobby verfügen, so darf dies nicht Menschen vorenthalten werden, die fast immer ohne eigene Schuld vom dynamischen Arbeitsmarkt im Raubtierkapitalismus einfach ausgesondert werden! Das ist menschenverachtend und muss massiv angeprangert werden!!!

 

img_7707-3

 

Schröder erlässt Putin 7,1 Milliarden Euro Schulden…!

 

Weimar – Bundeskanzler Gerhard Schröder und der russische Präsident Wladimir Putin haben beim Problem der Transferrubel einen Durchbruch erzielt. Die Regierungschefs vereinbarten in Weimar, dass Moskau nur 500 Millionen Euro in drei Tranchen zurückzahlen muss. Die Schulden der früheren Sowjetunion aus Warenlieferungen bei der DDR beliefen sich auf 6,4 Milliarden Transferrubel (7,6 Milliarden Euro).

Schröder sagte nach zweitägigen Konsultationen: „Wir haben einfach eine Paketlösung gemacht.“ Dazu gehöre, dass ein Schadensfall aus der Hermes-Kredit-Bürgschaft in Höhe von rund 500 Millionen Euro zu Gunsten des Bundes „befriedigend gelöst“ worden sei. Im Gegenzug habe Deutschland den Plafond für diese Kreditunterstützung von Exporten auf eine Milliarde Euro verdoppelt.

Putin erklärte, eigentlich handele es sich bei den Transferrubel nicht um Schulden, sondern um eine Bilanzierung der Handelsabrechnungen.

 
 

Der russische Präsident bedankte sich für die deutsche Unterstützung, eine qualitative Veränderung im Verhältnis zur Nato herbeizuführen. Er forderte dabei kein Veto-Recht mehr. Schröder nannte die Erwartungen Putins nach einer verbesserten Qualität der Zusammenarbeit mit der Nato „nachvollziehbar“ und „angemessen“.

Auch in den deutsch-russischen „Beutekunst“-Streit ist Bewegung gekommen. Ein Signal dafür ist das grüne Licht für die Rückgabe der Fenster aus der Marienkirche in Frankfurt an der Oder. Die Bundesregierung hat weitere Wünsche zur Rückführung der „Beutekunst“ geäußert. „Die deutschen Partner haben als vorrangig die Rückführung des Rathenau-Archivs, der Gothaer Bibliothek und des Lassalle-Nachlasses genannt“, sagte der russische Kulturminister Michail Schwydko.

Als Kanzler erließ Schröder 2002 Putin 7,1 Milliarden Euro Schulden – zu einer Zeit, als Moskaus Einnahmen extrem anwuchsen, weil der Ölpreis stark stieg. Russland ist heute schuldenfrei, Deutschland hoch verschuldet. Als Privatmann ist Schröder heute Millionär, dank Putin und Gasprom. In den russischen Sprachgebrauch ist das Wort „Schröderisierung“ eingegangen: Es steht dafür, dass jemand die Interessen des eigenen Landes verkauft. Ex-Präsident Wulff kam wegen 700 Euro unter Bestechungsverdacht vor Gericht (siehe auch großer Bericht dazu im aktuellen Focus, Titel. „Der Russland-Deutsche Putins bester Mann“; ebenfalls im Heft: Eine Analyse von mir „Schwäche ist sein Trauma)!

Quelle: Welt.de – KLICK!

 

bb6b5d25-6877-44aa-9f06-153ad2de5bf1-4924-0000050238a9144d_tmp-3
Geile Karriere lieber GAZPROM-GERD…WIR SCHAFFEN DAS!!!

Die sanktionsfreie Debitkarte für Erwerbslose mit 500€ – 600€ Guthaben monatlich zum Überleben gefordert…ist das etwa zuviel verlangt vom Erwerbslosen HaJo Schmidt?

Geiss würde sagen: „Also mehr geht nicht…“! Doch…es geht noch viel mehr, lieber Robert:

 

6edae971-4e31-428f-b896-9d3f97ed7ac6-3992-0000054d4fec83b7_tmp-1

15.1.2017

Der Erwerbslose HaJo Schmidt verlangt eine sanktionsfreie Debitkarte für Erwerbslose mit 500-600€ Guthaben monatlich (ohne Mietanteil), um wenigsten am untersten Rand der Gesellschaft auch etwas am Leben teilhaben zu können – Voll finanziert durch Solidarabgaben der Hauptprofiteure der Arbeitslosenindustrie – Wahlweise als Anreiz für die Zustimmung der Politkomparsen inclusive NSA-Chip zur Vollüberwachung des Konsumverhaltens (also der feuchte Traum aller Wirtschaftsbosse) und auch gleich die Direktübermittlung der Daten an die Schufastasi für ein negatives Menschenscoring!

Hauptprofiteure der Erwerbslosigkeit in Deutschland:

Pharmamafia (Psychopharmaka, Krebs“behandlung“, etc.), US Immobilien-Hedgefonds (z. B. Larry 1-15, Deutsche Wohnen, etc.), Sklaventreiber (ugs. Zeitarbeitsfirmen), Maßnahmeträger, Lebensmitteldiscounter,…noch wen vergessen?

Wie die „erwirtschafteten“ Milliarden-Überschüsse der BA (die sollten übrigens eh nicht für die Alimentierung von unfähigen BA-Beamten verschleudert werden) sollten diese Profiteure der Erwerbslosigkeit zu einer zwangsweisen Solidarabgabe verpflichtet werden, welche ausschließlich den Verlierern des Zwangsarbeit-Systems zugute kommt! Wir halten 25% vor Steuern für angemessen…!

Zur Erinnerung:

409€ ist der aktuelle Hartz4-Satz, bei einer Partnerschaft sind es nur noch 368€ pro Person, also werden jeweils 10% bei BEIDEN Partnern abgezogen! Mit welcher schlüssigen Begründung eigentlich, fragt man sich ungläubig, wird das EXISTENZMINIMUM in einer Partnerschaft ohne Not willkürlich unterschritten???

500€ für die Lebenshaltungskosten stellen objektiv gesehen wohl die unterste Grenze des Existenzminimums in Deutschland dar (nicht von durch Politkomparsen beauftragte, sogenannte „Experten“ künstlich heruntergerechnet), obwohl 600€ (20€/Tag) wohl dem heutigen Teuro-Niveau angemessener wären. Dies wird sich aber in der heutigen Kleinkrämer-Mentalität des noch in Arbeit stehenden asozialen Pöbels, der das Geld lieber in dunklen Kanälen versickern sieht (üppigste Saläre und Pensionen für Politkomparsen und Beamte, Nieten in Nadelstreifen/ Bankster, „Entwicklungshilfen“ für ausländische Staatschefs und deren Erfüllungsschergen, reichlichst alimentierte Kurzzeit-Manager (z. B. BER- Flughafen) und Bundespräsidenten, usw. usw.! In diesem mit reichsten Industrieland der Welt gönnen die meisten der noch Arbeitenden den Erwerbslosen, die fast immer ohne Schuld von diesem Neokapitalistischen Ausbeutersystem ausgesondert wurden (Schwellenarbeitslosigkeit), nicht mal die Billigmargarine auf dem Aldibrot…und diese Missgünstlinge sind die wirklich Asozialen in diesem Land!

Die Hetzkampagnen der Politkomparsen, welche die Niedriglöhner gegen die Erwerbslosen ausspielt, tragen in den Hirnen der oft grenzdebilen Knechtschaft reiche Früchte…das macht zornig! Jede Krankenschwester, jeder KFZ-Mechaniker trägt mehr Verantwortung als diese arrogante Schmarotzergesellschaft der Politkomparsen und deren ausführende Beamtenschaft! Während der „normale“ Mensch bei Fehlern im Job seinen Job verliert, schieben sich die Politclowns einen lukrativen Posten nach dem anderen zu! Da kommt es einem hoch…man muss E R B R E C H E N!

Brrrrrrrrrr Frau Nahles...mich schüttelts!
Brrrrrrrrrr Frau Nahles…mich schüttelts!

 

(Satire an)

„Liebe Abgeordnete bedenkt doch, mit Euren üppigen Bezügen für eure so hervorragenden Leistungen und eurer ganzen Verantwortung die ihr tragt, liegt ihr doch ganz weit über dem Level des asozialen „Schmarotzerpack“ (O-Ton CSU) und könnt euch erhaben und wohl fühlen bei eurer harten „Arbeit“! „

(Satire AUS)