Unterwirf dich oder stirb – Die menschenverachtende Hartz4-Diktatur des BRiD-Systems!



Die Berliner Mobcenter sind nicht nur laut Hartz4widerspruch.de der letzte Dreck, wie mir schon oft von alten Bekannten zugetragen wurde! Besonders die Firmenkonstruktem sui generis? in Berlin Mitte, Spandau und Marzahn-Hellersdorf heben sich durch vorsätzliche, meist unberechtigte Sanktionen auch bei schwerwiegenden gesundheitlichen Einschränkungen wie extremen Alkoholismus oder psychische Probleme hervor, die Teams 883, 884 und 886 sind in Marzahn berüchtigt und werden vom Sozialgericht Berlin willigst unterstützt, Verfassungsklagen ohne Begründung abgelehnt nach dem Motto: Wes Rotwein ich sauf, des Lied ich sing…! 


LEITSATZ:


Ein E X I S T E N Z M I N I M U M, welches von einem SB mit einem 3-Tage Crashkurs in SGB ll willkürlich auf Null Euro gekürzt werden kann, ist keines, sondern nur ein Haufen SCHEISSE !!! …der HAjo!

von Susan Bonath

Die Politik stempelt Hartz-IV-Bezieher zu unwürdigen Tätern, die bestraft gehören. So inszeniert sie eine Täter-Opfer-Umkehr und legitimiert es, tausende Existenzen zu vernichten.
»Haben Sie bis zum genannten Termin nicht reagiert oder die geforderten Unterlagen nicht vollständig eingereicht, können die Geldleistungen ganz entzogen werden, bis Sie die Mitwirkung nachgeholt haben.«

Das ist nicht etwa Inhalt einer Mahnung, sondern eines ganz normalen Briefes, das Holger B. von seinem Jobcenter jüngst erhielt. Er soll den Beweis erbringen, dass er kein Bargeldvermögen besitzt und keinen zweiten Nebenjob ausübt. Irgendjemand, den er nicht kennt, hatte ihn beim Amt angeschwärzt. B., der 300 Euro monatlich mit Fahrdiensten im Minijob hinzuverdient, wovon ihm 160 Euro angerechnet werden, fühlt sich hilflos. »Wie ich beweisen soll, dass ich all das nicht habe, ist mir schleierhaft.«

Angst vor dem totalen Absturz
Doch reagieren muss er. Und zwar innerhalb von fünf Tagen. Würde ihm das Amt die Zahlungen einstellen, könnte er seine Miete nicht mehr zahlen. Auf der Straße landet man schnell. Die Krankenkasse stünde vor der Tür, um Beiträge einzutreiben.

Holger B. versucht es bei der Hotline. Andere Kontaktmöglichkeiten bietet sein Jobcenter nicht an. Einen Termin bekommt er erst in drei Wochen. Er schreibt einen Brief. Darin versichert er, alles, was er an Einkommen erhält und an Vermögen besitzt, angegeben zu haben. »Dann sollen sie doch einen Hausbesuch machen«, sagt er. Dass er im nächsten Monat überhaupt Geld für das Nötigste erhält, ist unsicher. Der Weg über einen Widerspruch, auch mit anschließender Eilklage, kann Monate dauern. Das habe er schon einmal erlebt. »Ich fühle mich bedroht«, sagt er. Ohnehin habe er nach drei Jahren Hartz IV Angst vor jedem Gang zum Briefkasten. »Bei Post vom Jobcenter kriege ich Panik.«

Holger B. wohnt in Berlin.

»Wenn ich zur U-Bahn gehe, liegen da jeden Morgen Obdachlose, auch wenn es sehr kalt ist.«
Einmal, an einem eisigen Januartag, habe er Angst gehabt, ein Mann könne erfroren sein.

»Ich habe versucht, ihn anzusprechen, er hat nicht reagiert.«
B. habe die 112 gewählt und sei »abgehauen«.

»Ich weiß, dass ich auch dort landen kann, jederzeit«, meint er
und blickt auf den Jobcenterbrief mit dem Titel »Aufforderung zur Mitwirkung«, zusammengesetzt aus Textbausteinen, inklusive »Rechtsfolgenbelehrung«.

Drohkulissen
Mehreren Studien zufolge leidet etwa ein Drittel der 4,3 Millionen erwerbsfähigen Leistungsberechtigten – inklusive Kinder sind fast 6,4 Millionen Menschen in Deutschland von der Leistung abhängig –unter psychischen Problemen. Depressionen und Angststörungen stehen ganz oben auf der Skala, heißt es.

Holger B. wundert das nicht. Ebenso wenig überrascht ihn, was das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) herausgefunden hat: Bis zu fünf Millionen Menschen machen ihren Anspruch auf Hartz IV gar nicht geltend. Sie leben lieber von Hungerlöhnen, manchmal auch vom Flaschensammeln. Nicht selten sammeln sie Schulden bei der Krankenkasse an und erhalten nur die absolute Notversorgung.

»Die behandeln dich wie eine Ware, stecken dich nach Lust und Laune in gerade freie, oft völlig unsinnige Maßnahmen, zwingen dich in Leiharbeitsfirmen, und wenn du dich nicht unterwirfst, sanktionieren sie dich«, weiß B.
Wenn es kalt draußen ist, müsse er sich jedes Mal fragen, wie es wäre, wenn er nicht in seine Wohnung zurückkehren könnte. »Die Drohung steckt in jedem Brief.« Die Obdachlosen auf der Straße untermalen sie visuell.

Existenzielle Panik
Sanktionen bedeuteten nichts weniger als den Entzug von Mitteln, die ein Mensch unbedingt zum Leben braucht: Nahrung, Schutz vor Kälte und Nässe, ein Rückzugsort. Im vergangenen Jahr waren 416.000 Menschen – fast zehn Prozent der erwerbsfähigen Hartz-IV-Bezieher – von 940.000 Sanktionen betroffen. Ein Drittel der Bestraften hatte Kinder, viele waren alleinerziehend. Monatlich waren sogar 200 Minderjährige ab 15 Jahren und 850 junge Volljährige unter 20 Jahren selbst vollständig sanktioniert.

Hartz IV funktioniert wie eine Maschine. Die »Pflichten« der Hartz-IV-Bezieher bestimmt das restriktive Gesetz und der Sachbearbeiter. Sie müssen sich beim Amt abmelden, wenn sie in eine andere Stadt fahren. Sie müssen jedes Angebot für Jobs oder Maßnahmen annehmen. Sie haben anzutanzen, wenn der Arbeitsvermittler ruft. Selbst ein Krankenschein zählt nicht als Grund fürs Fernbleiben. Sie sollten täglich auf die Post warten, um keinen kurzfristig mitgeteilten Termin zu verpassen. »Das löst Panik aus«, sagt Holger B. Jeder Brief vom Jobcenter versetze ihn inzwischen in »existenzielle Panik«.

Der Strafkatalog ist eisern: Beim ersten »Pflichtverstoß« kürzen Jobcenter die Bezüge drei Monate lang um 30 Prozent auf 286 Euro bei Alleinstehenden; beim zweiten innerhalb eines Jahres fallen 60 Prozent weg. Der Betroffene soll dann mit 163 Euro über den Monat kommen; Strom und Telefon müssen davon bezahlt werden. Beim dritten »Vergehen« stellt das Amt die Zahlung inklusive der Miete ein. Bei 15- bis 25jährigen gehen die Behörden noch härter vor. Zuerst sperren sie den Regelsatz, dann die Kosten für die Unterkunft.

Nicht mal Klopapier
Um nicht zu verhungern, können zu mehr als 30 Prozent Sanktionierte Lebensmittelgutscheine beantragen. Damit kommen sie, inklusive verbliebener Leistungen, auf maximal auf 205 Euro – ein halber Regelsatz für Alleinstehende. Ob der Bearbeiter die »Sachleistung« auch gewährt, liegt alleine in seinem Ermessen. Für Strom und laufende Rechnungen sind die Essensmarken nicht zu gebrauchen, auch nicht für Bustickets, in der Regel nicht einmal für Klopapier.

Dabei hat die Bundesregierung die Einheitsregelsätze von Hartz IV und der Sozialhilfe – Asylbewerber erhalten je nach Alter 23 (Kleinkinder) bis 58 Euro (Alleinstehende) weniger – nicht nur kleingerechnet, sondern als absolutes Minimum für die pure Existenz und ein Mindestmaß an sozialer Teilhabe deklariert. Auch das Bundesverfassungsgericht sah es in seinen Urteilen von 2010, 2012 und 2014 so: Mit Hartz IV habe die Bundesregierung menschenwürdige Existenzminimum errechnet.

Das Minimum zu kürzen, bedeutet schlicht: Was selbst einem Straftäter im Gefängnis gesetzlich zusteht, wird Hartz-IV-Beziehern bei Ungehorsam entzogen. Es reicht, wenn sie nur neun statt zehn Bewerbungen nachweisen oder eine schwachsinnige Maßnahme ablehnen. Nicht selten, wie bei Holger B., droht das Amt auf blauen Dunst Sanktionen an – und vollzieht sie. Die ins Grundgesetz geschriebene Menschenwürde und das Recht auf körperliche Unversehrtheit interessiert die Verantwortlichen nicht.

Hinzu kommen weitere Repressionsmittel: Ein ausgefeilter, jüngst verschärfter Bußgeldkatalog sieht Strafen bis zu 5.000 Euro vor: Für Informationen, die das Amt zu spät erreichen oder das verschwiegene Tafelsilber im Küchenschrank. Auch »Ersatzansprüche« können Jobcenter erzwingen, sobald sie jemandem vorwerfen, seine Bedürftigkeit aus eigenem Verschulden erhöht oder aufrecht erhalten zu haben. Kündigt etwa jemand seinen Nebenjob wegen unzumutbarer Arbeitsbedingungen, können Jobcenter bis zu vier Jahre lang so tun, als hätte der Betroffene dieses Einkommen noch. Er hat sein Recht auf das Minimum verwirkt.

Faul und bildungsfern
Durchgesetzt hat die Politik das Strafregime mit einer guten Vorarbeit. Statt dem Wirtschaftssystem gab sie Erwerbslosen selbst die Schuld an ihrer Situation. Sie stempelte Betroffene als unwillige Faulpelze ab.

Schon Altkanzler Helmut Kohl (CDU) reagierte auf die hohen Arbeitslosenzahlen in den 90er Jahren, indem er Betroffene abwertete:

»Die soziale Hängematte kann unsere Wirtschaft nicht mehr sichern.« Es dürfe keinen »Freizeitpark für Faulenzer« geben, forderte er.
Sein Nachfolger Gerhard Schröder (SPD) setzte die Agenda – made by McKinsey und Bertelsmann-Stiftung, verfeinert durch die Hartz-Kommission – in die Tat um. »Es gebe kein Recht auf Faulheit«, wetterte er. Für die Hartz-IV-Kommission sprang Springers »Bild« in die Bresche. Mit »Florida-Rolf« und »Mallorca-Karin« stempelte sie Erwerbslose und -arme zu dreisten Abzockern ab. Faulheit wurde zum schlimmsten Verbrechen erklärt. Ein Verbrechen gegen die Privatwirtschaft – gegen den Kapitalismus.

Zwei Jahre später konstruierte Entertainer Harald Schmitt mit »Fetti und die Unterschichtenbande«. Arme seien nicht etwa Opfer eines über Leichen gehenden Wirtschaftssystems. Ihr Absturz liege an ihrem eigenen Lebenswandel. Als gehe es um Ungeziefer, zeichnet er das Bild vom fetten, Chips essenden, Bier saufenden, ungebildeten und gammelnden Prototypen des neuen Prekariats. Als »faule, dreiste Schmarotzer« präsentierte die Bild schließlich Arno Dübel und den Anti-Hartz-IV-Aktivisten Ralph Boes.

Das absolute Prekariat
Bis heute hat sich daran nichts geändert. Die CSU veröffentlichte Ende 2016 ein Video, in dem sie beklagte, dass die Grünen »Sanktionen für Hartz-IV-Schmarotzer« abschaffen wollten. Man müsse verhindern, dass »faule Grippel« das Sozialsystem ausnutzten, erklärte Stephan Stracke als Abgeordneter der Bayern-Partei bei einer Diskussion um die seit August 2016 gültigen Hartz-IV-Verschärfungen im Bundestag. Gesprochen wird von bildungsfernen Schichten, die nur durch Zwang und Repressalien in den Arbeitsmarkt integriert werden könnten. Dass der reale Arbeitsmarkt viele Menschen nicht benötigt, wird ausgeblendet.

Um Hartz-IV-Bezieher durch Angst zu motivieren, lässt die Politik sie dennoch nicht ganz unten zurück. Sie hat – dank der voranschreitenden Armut im Rest Europas – eine Schicht unter ihnen geschaffen: Das absolute Prekariat. Das sind jene, die keinen Anspruch auf Sozialleistungen mehr haben.

Mit dem seit Ende 2016 geltenden EU-Bürger-Ausschlussgesetz wollten Union und SPD deren »Einwanderung ins deutsche Sozialsystem« verhindern. Mit anderen Worten: Andere Länder haben doch auch Brücken und Mülltonnen. Produziert haben die Regierenden mehr Obdachlose, mehr Bettler, mehr Flaschensammler, mehr Elend. Denn wer zu Hause auch nichts hat, kehrt nicht zurück in ein noch ärmeres Land. Der prostituiert sich lieber dort, wo es noch etwas zu holen gibt, seien es auch nur besser gefüllte Mülltonnen.

»Die da ganz unten« sind nicht nur rechtlos. Fast niemanden interessiert es, wenn ein bulgarischer Roma auf einer kalten deutschen Straße stirbt. Von anschließenden moralischen Mitleidsbekundungen aus der gutbürgerlichen Gesellschaft bleibt der fahle Nachgeschmack der Häme. Ein System, in dem Kapital und Profit dank massenhaftem Opportunismus regieren, kennt keine Moral. Es schafft sich die Bettel- und Drogenclans und wilden Elendscamps selbst. Auch Ausgestoßene wollen überleben.

Entmenschlicht
Faulpelze, Schmarotzer, Bildungsferne: Mit solchen Zuschreibungen werden Arme systematisch entmenschlicht. Man habe sie vermehrt unter dem Gesichtspunkt mangelnder Nützlichkeit in den Fokus der Abwertung gerückt, konstatierte der Erziehungswissenschaftler Wilhelm Heitmeyer 2010 in einer Langzeitstudie zu gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.

Damals attestierten 47 Prozent der Befragten den Betroffenen, sie seien alleine verantwortlich für ihre Situation, weil sie nicht wirklich arbeiten wollten. Fast 60 Prozent fanden es empörend, dass sich Langzeitarbeitslose »auf Kosten der Gesellschaft ein bequemes Leben« machten.

Eine Tendenz zur Abkehr von diesem Menschenbild kann der Soziologe nicht erkennen. Im Gegenteil: »Die Normalität in der Gesellschaft hat sich in eine brisante Richtung verschoben«, schrieb Heitmeyer Anfang dieses Jahres. Die Gleichwertigkeit und die Unversehrtheit von allen Menschen in unserer Gesellschaft habe massiv an Bedeutung eingebüßt.

Agenda für Niedriglohn
Das Ergebnis: Anfang 2017 stimmten in einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts »YouGov« 60 Prozent der Aussage zu, dass Hartz-IV-Bezieher sanktioniert werden müssten. Andernfalls bemühten sie sich nicht genügend und nutzten den Sozialstaat aus. Nur 17 Prozent meinten, dass die Strafen mehr schaden als nützen. Das aber stellte sogar kürzlich – wenig verwunderlich – der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages fest. Sanktionen führten zu sozialer Isolation, mangelhafter Ernährung bis hin zum Wohnungsverlust, notierte dieser in einem Gutachen. Das späte Bekenntnis – der Staat vollzieht die harte Sanktionspraxis seit über zwölf Jahren – ficht die Regierenden aus Union und SPD nicht an.

Während Altkanzler Schröder nicht müde wurde, den outgesourcten »Untertanen« die Schuld in die Schuhe zu schieben, verschwieg er gegenüber der Marktelite die wahren Gründe für die Einführung der Agenda 2010 nicht. Man wolle den Gewerkschaften die Macht nehmen, erklärte er schon 2003 sinngemäß in Davos. Mehr noch: Das Ziel der Hartz-Gesetze sei, den Niedriglohnsektor anzukurbeln. Das ist der Politprominenz mit Bravour gelungen: Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) zählte Ende April 2017 mehr acht Millionen Menschen, die für unter zehn Euro pro Stunde schufteten.

Lauter »Einzelfälle«
In den Niedriglohnsektor hineingepresst werden erwerbslos Gewordene durch Sanktionsdrohungen. Jobcenter arbeiten eng mit Unternehmen dieser Sparte zusammen: Leihfirmen und Callcenter gehören zu ihren Kunden. Wer nicht pariert, wird sanktioniert. Politik und Behörden sprechen von Einzelfällen. Es sei alles gar nicht so schlimm. Betroffene müssten sich lediglich, wie alle anderen auch, an Regeln halten. Dies sind freilich andere, als sie für Großunternehmer, Profiteure und Besitzende gelten.

Die »Einzelfälle« in den Jobcentern sind so vielseitig wie bezeichnend für die Strategie der Entrechtung. Da bestellen Jobcenter schon 15jährige zu sich, um sie zu nötigen, das Gymnasium zu verlassen oder mindestens einen Job neben der Schule anzunehmen, um die Mutter durchzufüttern. Da schreiben Jobcenter ihren Klienten vor, wie sie in ihren Bewerbungsschreiben lügen sollen, um sich besser zu verkaufen. Da soll eine Schwangere, die den Vater ihres Kindes nicht angeben konnte, dem Amt die Namen und Adressen ihrer Sexualpartner auflisten.

Personaler von Leiharbeitsfirmen zinken Bewerber an, weil sie in zerschlissener Jeans beim Vorstellungsgespräch erschienen sind und darum nicht eingestellt worden seien, und die Jobcenter sanktionieren sie anschließend. Da unterstellen die Behörden ein nicht vorhandenes Vermögen und stellen einfach die Leistung ein. Da kommt ein elternloser 20jähriger zweimal zu spät zum Ein-Euro-Job, und das Amt brummt ihm sofort eine 100-Prozent-Sanktion auf. Und wenn er dann auf der Suche nach Essen ist, statt zur Arbeit zu gehen, streichen sie ihm auch die Miete. Er landet auf der Straße.

Da meldet sich eine 60jährige Frau nicht ab, bevor sie den »wohnortnahen Bereich« verlässt, um Hals über Kopf zu ihrer sterbenden Mutter in eine andere Stadt zu fahren, und muss für zwei Wochen die Existenzmittel zurückzahlen. Darüber hinaus streicht ihr das Jobcenter drei Monate 30 Prozent von den Leistungen.
Da gibt ein Betroffener eine Nebenkostenrückzahlung im zweistelligen Bereich wenige Tage zu spät an und wird nicht nur sanktioniert, sondern auch strafverfolgt.
Da kann eine Frau wegen schwerer Grippe einen Termin nicht einhalten, und wird trotz Krankenschein mit einer Kürzung schikaniert. Sie hätte eine extra Bettlägerigkeitsbescheinigung einreichen müssen, erklärt ihr das Amt.
Hinter allem steht die drohende Vernichtung: So endet eine Erzieherin als Leiharbeiterin am Fließband mit der Option, in einem halben Jahr wieder arbeitslos zu sein. Grafikdesignerinnen gehen putzen, Ingenieure harken Rasen als Ein-Euro-Jobber, Sprachwissenschaftler setzen Rasenkanten in Parks, und so weiter.

In der Falle
Es auf eine Sanktion anzulegen, kommt für die wenigsten in Frage. Ist sie erst mal verhängt, können sich Betroffene zwar juristisch wehren. Eine aufschiebende Wirkung haben Widersprüche und Klagen nicht, obwohl Gerichte am Ende in fast der Hälfte aller Fälle die Strafe wieder aufheben. Doch bis dahin können schlimmstenfalls Jahres ins Land gehen. Schlimmer noch: Selbst Vollsanktionierte sollen die Auflagen des Amtes komplett erfüllen. Vorstellungsgespräche haben sie selbst nach einem Wohnungsverlust noch wahrzunehmen. Sonst droht bereits die nächste Strafe.

Holger B. hatte noch einmal Glück. Ein Anwalt, der ihn vor zweieinhalb Jahren bei einer Klage vertreten hatte, schrieb dem Jobcenter einen deftigen Brief. Kurz darauf klingelten eine Frau und ein Mann vom Jobcenter an seiner Tür. B. spricht von einer »Hausdurchsuchung«.

»Die haben Schuh- und Kleiderschrank inspiziert, die Zahnbürste begutachtet, meine Aktenordner durchwühlt.«
Gefunden haben sie nichts »Verdächtiges«. Seine Angst bleibt:

»Das kann immer wieder passieren; mit Hartz IV sitzt du in der Falle.«

https://brd-schwindel.org/unterwirf-dich-oder-stirb/

 

Warum Sozialgerichte wichtig sind und für wen / Warum das Bundesverfassungsgericht die Sanktionen nicht als verfassungswidrig erklärt

Es ist für 99,99999 Prozent der Erwerbslosen und Erwerbsunfähigen wichtig, daß ihre finanziellen Mittel fließen. Weil die versorgen die Menschen mit Nahrung und mit einer warmen Wohnung und Wasser, welche sie schützt vor Krankheiten. Doch das ist alles nicht gewollt.

Die Freimaurerei, wozu auch Ärzte und Juristen in den Sozialgerichten und Jobcentern dazugehören, die könnten ja ohne Krankheit und ohne Sanktionen (SGB-II/SGB-XII) also mutwillig herbeigeführte Rechtsstreitigkeiten (Heiz- und Warmwasserkosten), gar nicht leben.

Das heißt zur Freimaurerei gehört viel, viel mehr dazu, nämlich alles das, wofür die Weltbevölkerung, also die Mehrheit Geld ausgeben muß und soll. Und da liegt der Hase im Pfeffer begraben. Es geht um den Frieden.

Den Frieden verhindern ist angesagt. Um den Frieden zu verhindern benötigt man einen Streit, der wird in Form eines ungerechten Rechtssystems als Bürokratie von der Hochgradfreimaurerei über das Volk gestülpt.

Dann wird es ungerechter in der Gesellschaft und unter den Menschen. Das heißt viele Rechtsstreitigkeiten. Dann kann man in die Stadt gehen, es begegnen einem nur noch unzufriedene Menschen, die kein Vertrauen mehr zueinander haben. Sondern Mißtrauen ist angesagt.

Das heißt, wer eine Familie gründen möchte, wozu man Frieden und Vertrauen benötigt, damit Liebe entstehen kann, benötigt ein Sozialgericht, um wieder an sein Geld für seine Grundbedürfnisse und einigermaßende Zufriedenheit zu gelangen.

Entweder einen teuren und kostenpflichtigen Rechtsanwalt, den man über einen Beratungskostenhilfeschein zwar noch kostenfrei erhält oder über eine kostenlose intelligente Information, also ein Wissen, welches das teure und nutzlose Sozialgericht überflüssig macht.

Was kein Geld kostet ist der Freimaurerei bei den Gerichten, in diesem Fall beim Sozialgericht, ein Dorn im Auge. Je mehr kostenlose und intelligentere Informationen es gibt, wie man das Sozialgericht umgeht, desto weniger Geld verdienen die Freimaurer.

Aus diesem Grund werden intelligente Informationen, wie man beispielsweise die Sozialgerichte umgeht in den virtuellen Erwerbslosenforen einfach gelöscht und das jeweilige Foren-Mitglied von dem dortigen Moderator gesperrt. Dieses Wissen gelangt jedoch über andere Internetseiten trotzdem wieder ins Netz.

Das ist bitter für die Juristen in den Sozialgerichten, den Juristen in den Jobcentern und den Juristen auch als Rechtsanwalt geläufig, welche eigentlich die Hartz-IV-Klienten vertreten sollten, weil sie ihre überflüssige und teure Rechtsberatung nicht verkaufen können.

Und ein neues Urteil vom Bundesverfassungsgericht, welches Sanktionen und/oder die neuen Rechtsverschärfungen als verfassungswidrig erklärt, würde die Freimaurertaschen der Sozialgerichte und Agentur für Arbeit unendlich leeren und die der Erwerbslosen und Kranken füllen.

Und das ist der Grund, warum es ein solches Urteil vom Bundesverfassungsgericht nie geben wird. Natürlich mit dem kleinen Nebeneffekt, daß man den Leistungsbeziehern von SGB-II und SGB-XII die Leistungen einschränkt, sie kränker macht und „loswerden“ will.

Mit Sozialgerichten kann man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. a) Den Umsatz der Freimaurer erhöhen und b) gleichzeitig ein paar, die nur Geld kosten loswerden. Das ist das ganze Geheimnis, das dahinter steckt.

Ja ich höre schon wieder die Rechten, es sind die Rechten, die angeblich auf dem rechten Weg sind, die sagen : „Ohh, das ist ganze üble Machart der Linken, der Spinner – Verschwörungstheorie, so ein Müll!“

Die Rechten waren damals schon die vor 70 Jahren, die sich dem Unerwünschten auf ganz widerwärtige Weise entledigt haben. Mehr möchte ich dazu nicht sagen.
passend auch dazu

Erwerbslosenforen, die geistigen Vernichtungslager für die Deutschen

Erwerbsloser (getarnt) erzählt Geschäftsidee im Lions-Club und sorgt für Eklat
Hier findet Ihr mehr vom Aufgewachten…Klick!

Die Mörder sind mitten unter uns und wer sind die Terroristen?

ddbnews.wordpress.com

von Andy Würger

Es vergeht kein Tag mehr, ohne das es zu terroristischen Anschlägen oder anderen Verbrechen gegen die Menschen in Europa kommt. Terror, Mord, Vergewaltigungen sind an der Tagesordnung und mittlerweile völlig normal. Die friedlichen Zeiten in Europa sind leider vorbei. Es heißt, man müsse mit solchen Verbrechen leben. Jedes Mal wenn ein  solches Verbrechen passiert, zeigen die Schuldigen mit Fingern auf Merkel und Konsorten.

Pretzell phantasiert von einem deutschen Rechtsstaat und von Heuchelei. So wird das Volk verarscht und manche klatschen da sogar noch Beifall. Herr schmeiß endlich Hirn runter.

Aber trägt Merkel wirklich die alleinige Schuld, oder sind es nicht die, die  z.B. im Falle der BRD, das Treiben des Bundes und damit Kriege, Tod und Elend, Terroranschläge und weitere unzählige Verbrechen des Bundes gegen die Menschlichkeit legitimieren? Wer oder was ist eigentlich der Bund? Merkel, May, Macron, …. könnten nicht tun was sie tun, wenn…

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19 verblüffende Fotos von Nonnen, die Cannabis anbauen, um die Welt zu heilen

Wissenschaft3000 ~ science3000

Diese Sister-Act-ivistinnen bauen in Kalifornien (wo es legal ist) Cannabis an und verkaufen über das Internet qualitativ hochwertige Heilmittel.

Nicht alle Nonnen sind gleich und wahrscheinlich gibt es keineanderen, die so sind wie die Sisters of the Valley, die in Kalifornien ansässig sind.

Die Schwestern, über die TrueActivist bereits in der Vergangenheit geschrieben hat, sind nicht katholisch oder traditionell religiös, sondern haben sich dem Anbau von Cannabis verschrieben, um dadurch anderen zu helfen, ganzheitlich geheilt zu werden.

Als lizenzierte Marihuana-Anbauer kultivieren Schwester Kate und Schwester Darcy ihre Erzeugnisse in Übereinstimmung mit den Mondzyklen und verkaufen über das Internet eine Reihe qualitativ hochwertiger CBD-haltiger Heilmittel. Die Produkte, die alle biologisch erzeugt sind, behandeln eine Vielzahl von Leiden, einschließlich Rückenschmerzen, Migräne und sogar Kater. Zusätzlich erhält jedes Gefäß und jede Flasche ein eigenes Gebet, bevor sie verschickt werden.

Während die Schwestern niemanden mit ihrer Hingabe zu Gott oder ihrem…

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Mutti, wir bitten Dich, SAG DOCH WAS !!!

volksbetrug.net

angela.merkelSag‘ uns einfach, einfach nur die WAHRHEIT, dann stehst
Du später wenigstens nicht als der letzte Looser da !

Verdien Dir jetzt die Sporen für die Ewigkeit :

Sag‘ doch…

„…Schaut Euch das STRATFOR Video an, dann wißt Ihr,
wie ich dastehe, wie mich die Amis unter Druck setzen!“

„…Schaut Euch die Zusatzverträge zum 2+4 Vertrag an, schaut Euch
an, wieso der EURO eingeführt wurde, als Versaille 2.0, dann wißt Ihr,
wieso die letzten 15 Jahre so beschissen waren.“

„…Morgenthau wird umgesetzt, demographisch, dann wißt Ihr,
wieso dieses Jahr 500.000 Asylanten reinkommen sollen, wieso
Eure Innenstädte schon muslimisch sind, etc.“

„…bis 2099 haben die Besatzer die Pressehoheit und die Lügenmedien
können Euch nichts anderes als die US Propaganda berichten. Deshalb
müssen wir sofort unsere Unabhängig durch friedliche, souveräne
Entscheidungen beginnen, auch, wenn dann der Besatzer auf uns schiesst“

„…75% Eurer Arbeitsleistung führt ihr als Reparationen an die Besatzer
ab, die…

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Eine abscheuliche Tat und sehr persönliche Gedanken darüber

Notwende

Aufindex ex purgatoriusfand ich einen Beitrag, der mich sehr erschütterte, weil er von einer Vergewaltigung eines Mädchens auf einer sehr privaten Ebene berichtet.

n_klVon einer von vielen Vergewaltigungen, wie sie heute tagtäglich in ganz Europa von Einwanderern begangen werden, möchte ich hier noch hinzufügen.
Gerade als Familienvater fühlt man noch mehr mit den Betroffenen, da man sich natürlich wie selbstverständlich die Frage stellt, was wohl wäre, wenn so ein Unglück über die eigene Frau, die eigene Tochter, die eigene Familie hereinbräche. Wobei der Begriff „Unglück“ nicht wirklich passt; schließlich handelt es sich nicht um etwas, was im angelsächsischen Sprachraum als act of God bezeichnet wird.

Meine Gedanken dazu möchte ich am Ende dieses Beitrages anfügen. Auf index ex purgatorius habe ich diese Gedanken in Form eines Leserkommentares hinterlassen; ich hoffe, es hilft der verzweifelten Familie ein klein wenig.
Für mich ist es bei dieser Geschichte ganz schwer…

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Das schockierende Wahlergebnis in NRW – Gehts denn noch dümmer, Michel?

Lange habe ich über das schockierende Wahlergebnis in NRW nachgedacht, doch ich kam immer nur zu der einen Lösung: Die Dummheit ist und bleibt einfach da, sie existiert im Äther und den grenzdebilen Hirnen der Schlafmichel einfach weiter, weil es auch sehr bequem ist, nicht dazu zu lernen, aufzuwachen oder gar zu irgend einer Erkenntnis zu gelangen…! Lasst uns doch einfach alle blöd bleiben und mit offenen Augen in den Abgrund stürzen, statt unseren Kindern eine halbwegs lebenswerte Welt zu hinterlassen!!?

Frage an Q, den Allwissenden aus Startrek – The Next Generation:


Was soll der deutsche Wahlmichel eigentlich machen, ausser eine Alternative zu wählen? Nicht wählen gehen bedeutet, dass die verbeamteten Systemschergen, die IMMER wählen gehen, immer wieder die gleichen CDU/SPD/Grünen Wirtschaftsmarionetten an die Macht bringen, weil sie von diesem System profitieren und bis zum Tod an dessen Zitzen hängen (üppigste Pensionen)…! Die Alternative soll man auch nicht wählen, weil sich dort einige weitere Systemmarionetten von Goldman-Sachs eingenistet haben…! Was also kann der schlafende Michel noch tun, als auf seine mickrige Grundsicherung zu warten, falls er nicht schon vorher durch Impfungen, Chemtrails, Fluor, Jodsalze, Aspartam oder auch den aggressiven MRSA-Keimen und anderen Pestizide oder jetzt angekarrte, aggressive Migrantenmobs erfolgreich davon abgehalten wurde, das Rentenalter von bald 75 Jahren zu erreichen, lieber Q…???



Der dumme Michel wählt auch dumm!

Der dumme Michel wählt auch dumm!
Der dumme Michel wählt auch dumm!

Merkel bei Antrittsbesuch Macrons: „Wir Deutsche erdrücken Europa mit unserer Wirtschaftskraft!“ – Deutschland wird zum Zahlmeister der EU werden…!

Merkel plant einen EU-weiten „Länderfinanzausgleich“
– in welchem allein Deutschland zahlt und der Rest der EU davon profitieren wird

Sozialistischer geht`s nicht: Ungleichheit liegt nichts etwa an unterschiedlichen Mentalitäten, unterschiedlicher Disziplin oder unterschiedlichem Können. Ungleichheit ist das, so die Linken, stets das Ergebnis ungerechter Verteilung von Einkommen oder ungerechter ausschöpft einer angeblich a priori gleichen Begabung aller Menschen.

Dass dies kompletter wissenschaftlichet Unsinn ist, kann man Linken nicht erklären. Sie sind in ihrer Ideologie so gefangen wie Moslems. Womit wir zum Thema kommen:

Merkel entschuldigt sich bei Frankreich für die starke deutsche Wirtschaftsleistung

Merkel hat sich – man fasst es nicht – bei Macron für die starke Wirtschaftsleistung Deutschlands entschuldigt. Merkel hat während ihres Treffens mit Macron auch über einen europaweiten Länderfinanzausgleich gesprochen – in welchem allein Deutschland zahlen – und der Rest Europas von deutschen Dauer-Zahlungen fortan profitieren wird. Womit in den Empfänger-Ländern jeder Anreiz verschwinden wird, sich für eine bessere Wirtschaftspolitik zu engagieren.

Frankreich hatte schon zu Zeiten des sozialistischen Präsidenten Sarkozy mit Deutschland über die unfassbare Frage diskutiert, ob Deutschland nicht die gesamten Kosten für die europäischen Arbeitslosen übernehmen könne.

Der Weltökonom Ludwig von Mises hat in seinen zahllosen wissenschaftlichen Untersuchungen bewiesen, dass Subventionswirtschaft – nichts anderes ist das Begehren Frankreichs und das Handeln Merkels&Schäubles – ein typisches Merkmal sozialistisch orientierter Staaten ist – und dass Subvention notwendigerweise zu einer sozialistischen Wirtschaft – und über kurz oder lang zu einem Zusammenbruch des Wirtschafts- und Währungssystems führen muss.

Merkel beleidigt die Tüchtigkeit des deutschen Volkes

https://michael-mannheimer.net/2017/05/21/merkel-bei-antrittsbesuch-macrons-wir-deutsche-erdruecken-europa-mit-unserer-wirtschaftskraft-deutschland-wird-zum-zahlmeister-der-eu-werden/

Nur Herdenmenschen sind »normal« – Psychiater bezeichnen Non-Konformität als Geisteskrankheit…und Psychiater sind die grössten Psychopathen!

Die moderne Psychiatrie ist zur Brutstätte der Korruption geworden, insbesondere die Strömung, die jeden verteufeln und für geisteskrank erklären will, der von der allgemein anerkannten Norm abweicht. Das geht eindeutig aus der neuesten Ausgabe des Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders [Diagnostisches und Statistisches Handbuch Psychischer Störungen, ein Klassifikationssystem der Amerikanischen Psychiater-Vereinigung] oder kurz DSM hervor, in der Menschen, die nicht konform gehen mit dem, was die Verantwortlichen für normal erklären, als geisteskrank eingestuft werden.

Der so genannte »Zustand«, warum sich jemand der Konformität verweigert, wird von der Psychiaterschaft als »oppositionelles Trotzverhalten« oder ODD (nach dem englischen »oppositional defiant disorder«) bezeichnet. Das neue DSM definiert diese erfundene Krankheit als »dauerndes Muster ungehorsamen, feindseligen und trotzigen Verhaltens« und stellt es in eine Reihe mit der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung oder ADHS, ebenfalls eine erfundene Krankheit, wie deren Schöpfer, Dr. Leon Eisenberg, auf dem Totenbett zugab.

Wie Sie aufgrund solch einer unbestimmten Beschreibung vielleicht schon vermuten, ließe sich praktisch jedes persönliche Verhalten, das ein anderer als unerwünscht oder seltsam empfindet, als symptomatisch für ODD kategorisieren. Kindern, die zu Wutausbrüchen neigen oder sich mit den Geschwistern prügeln, könnte diese angebliche Geisteskrankheit angedichtet werden, genauso wie Kindern, die andere Ansichten als Eltern und Lehrer äußern.

Ungehorsam und Trotz sind normales Verhalten bei kleinen Kindern, Eltern setzen sich schon immer damit auseinander, indem sie für die richtige Disziplin sorgen. Gleichzeitig sind nicht alle Formen von Ungehorsam und Trotz falsch, es hängt ab von der Autorität und der verlangten Handlung. Ein Kind, das von seinem Lehrer gesagt bekommt, seine unpopuläre Meinung für sich zu behalten, und das sich dieser Anordnung widersetzt, macht vielleicht nur von seinem Recht auf abweichende Meinungsäußerung Gebrauch.

Genau da liegt das Problem bei einer dermaßen lockeren Kategorisierung von Krankheiten wie ODD, denn praktisch jedes ungewöhnliche Verhalten kann als widersetzlich oder trotzig ausgelegt werden, einfach nur deshalb, weil es den Status quo durchbricht. Berühmte Männer der Vergangenheit wie Thomas Edison und Alexander Graham Bell beispielsweise, deren unkonventionelle Ideen zu ihrer Zeit vielen verrückt vorkamen, sind Beispiele für die Art von Menschen, bei denen heute ODD oder eine andere Art von Geisteskrankheit diagnostiziert werden könnte.

Eine noch größere Gefahr bei diesem subjektiven Vorgehen in der Diagnose seelischer Erkrankungen liegt darin, dass das Recht der freien Meinungsäußerung und des politischen Dissens gefährdet wird. Die US-Regierung hat bereits versucht, alle, die sich ihrer tyrannischen Politik widersetzen oder sie auch nur infrage stellen, für »politisch paranoid«, also auf eine Art geisteskrank zu erklären.

Die Charakterisierung von Non-Konformität als »Geisteskrankheit« ist ein Markenzeichen totalitärer Regierungen

http://www.anonymousnews.ru/2017/05/20/nur-herdenmenschen-sind-normal-psychiater-bezeichnen-non-konformitaet-als-geisteskrankheit/